Prävention

Gartenpool bauen: Was rechtlich gilt und wie er für Kinder, Haustiere und Wildtiere sicher wird

Ein eigener Pool im Garten gehört für viele Schweizer Familien zu den grossen Sommerwünschen. Bevor die ersten Steine gesetzt werden, lohnt sich aber ein nüchterner Blick auf drei Themen, die schnell übersehen werden: die Bewilligungspflicht, die Sicherheit für Kleinkinder und Haustiere – und der oft vergessene Schutz von Wildtieren, die sich im Garten aufhalten. Ein Pool ist mehr als ein Freizeitvergnügen. Rechtlich gilt er als Bauwerk, das je nach Grösse, Bauart und Kanton bewilligungspflichtig ist. Und sobald Wasser im Spiel ist, steigt automatisch das Risiko für die Kleinsten der Familie, für Hund und Katze sowie für Igel, Vögel und andere Tiere, die sich im Garten bewegen. Dieser Ratgeber ordnet ein, was beim Poolbau in der Schweiz rechtlich gilt und wie sich der Pool für alle sicher gestalten lässt.

Weiterlesen

Kopfschutz mit Verfallsdatum: Was Velohelme für Ihre Gesundheit leisten

Ein Velohelm kann das Risiko einer Kopfverletzung bei einem Sturz deutlich senken – trotzdem trägt in der Schweiz nur rund die Hälfte der Velofahrenden überhaupt einen. Und selbst wer einen besitzt, weiss oft nicht, dass auch ein nie gestürzter Helm irgendwann seinen Schutz verliert. Velohelme haben, ähnlich wie Lebensmittel, eine Art Verfallsdatum – nur steht es nicht aufgedruckt, sondern versteckt sich im Herstellungsdatum auf einem kleinen Aufkleber im Inneren. Wer diesen Punkt kennt, kann seinen eigenen Schutz realistischer einschätzen. Dieser Ratgeber ordnet die rechtliche Lage in der Schweiz ein und zeigt, worauf es bei Kauf, Pflege und Lebensdauer eines Velohelms wirklich ankommt.

Weiterlesen

Forscher züchten erstmals winzige Blutgefässe gezielt im Labor

Forschende des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich feinste Blutgefässe gezielt züchten lassen. Die Technik könnte künftig die Herstellung künstlicher Gewebe und Organe verbessern, da diese auf funktionierende Kapillarnetzwerke für ihre Blutversorgung angewiesen sind. Während sich grössere Blutgefässe bereits im Labor herstellen lassen, bereitet die Züchtung kleinster Kapillaren bislang grosse Schwierigkeiten. Herkömmliche Verfahren führten häufig zu ungeordneten Zellansammlungen statt zu den benötigten feinen Blutgefässen.

Weiterlesen

Museen, Theater und Kino könnten zu einem langsameren biologischen Altern beitragen

Regelmässige Besuche von Museen, Theatern, Kinos und anderen kulturellen Veranstaltungen könnten dazu beitragen, den biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Institute of Science Tokyo, in der der Zusammenhang zwischen kultureller Aktivität und dem sogenannten physiologischen Alter untersucht wurde. Das physiologische Alter beschreibt, wie gut der Körper funktioniert, und kann deutlich vom tatsächlichen Lebensalter abweichen. Für ihre Untersuchung analysierten die Forschenden Daten von 1'899 Erwachsenen ab 50 Jahren, die an der langfristigen «English Longitudinal Study of Ageing» teilnahmen. Dabei wurden unter anderem Haushaltseinkommen, Erwerbstätigkeit und chronische Erkrankungen berücksichtigt, um deren Einfluss auf die Ergebnisse möglichst auszuschliessen.

Weiterlesen

Laktosefreie H-Milch erweitert Sortiment für unbeschwerten Milchgenuss im Sommer

Die Molkerei Berchtesgadener Land erweitert ihr Sortiment um eine laktosefreie Haltbare Berg- und Alpenmilch. Die neue H-Milch ist als Vollmilch sowie mit 1,5 Prozent Fett erhältlich und richtet sich an Menschen, die Milchzucker nicht oder nur eingeschränkt vertragen, ohne auf den gewohnten Milchgenuss verzichten zu wollen. Passend zur Sommerzeit ergänzt die Molkerei ihr Angebot um eine ungekühlt haltbare Alternative für Kaffee, Cappuccino und viele weitere Anwendungen. Die laktosefreie H-Milch lässt sich gut aufschäumen und ist sowohl als Vollmilch als auch in der fettarmen Variante erhältlich. Während die fettarme Milch einen besonders stabilen Milchschaum bildet, sorgt der höhere Fettgehalt der Vollmilch für einen cremigen und aromatischen Geschmack.

Weiterlesen

Mehr Kulturen im Kefir: Tradition trifft auf moderne Ernährung und Darmgesundheit

Die Molkerei Berchtesgadener Land entwickelt ihre traditionellen Kefir-Produkte weiter. Der konventionelle Kefir sowie der Bio-Kefir mild in Demeter-Qualität enthalten ab sofort 15 verschiedene lebende Kulturen statt bisher acht und greifen damit den Trend zu fermentierten Lebensmitteln und einer darmfreundlichen Ernährung auf. Das Interesse an Mikrobiom und Darmgesundheit wächst stetig. Milliarden Mikroorganismen leben im menschlichen Darm und werden zunehmend als wichtiger Bestandteil des Wohlbefindens wahrgenommen. Entsprechend achten immer mehr Menschen auf natürlich fermentierte Lebensmittel. Besonders Kefir profitiert von dieser Entwicklung und erfreut sich einer steigenden Nachfrage.

Weiterlesen

Gesunder Darm: Ballaststoffe und Intervallfasten zeigen ähnliche Wirkung

Nicht nur die Zusammensetzung des Darmmikrobioms, sondern auch die Menge der Darmbakterien könnte entscheidend für die Gesundheit sein. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Hohenheim. Die neuen Erkenntnisse könnten den Blick auf Ernährung, Darmgesundheit und künftige Therapien grundlegend verändern. Bisher lag der Fokus der Forschung vor allem darauf, welche Bakterien im Darm vorkommen. Die aktuelle Studie zeigt jedoch, dass auch die Anzahl der Mikroorganismen eine wichtige Rolle spielt.

Weiterlesen

Bergsteigen in der Schweiz: Gefahren meiden, Ausrüstung wählen und sicher unterwegs sein

Bergsteigen gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Schweiz – und ist gleichzeitig mit echten Risiken verbunden. Jedes Jahr kommt es zu rund 40'000 bis 45'000 Bergsportunfällen, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU festhält. Wer sich sorgfältig vorbereitet, die richtige Ausrüstung mitnimmt und die eigenen Grenzen kennt, kann das Risiko jedoch deutlich senken. Ob Bergwanderung, Hochtour oder Klettersteig: Die Schweizer Alpen bieten für praktisch jedes Niveau die passende Herausforderung. Damit aus dem Bergerlebnis kein Notfall wird, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Grundlagen.

Weiterlesen

Kraft und Balance erhalten: So bleiben ältere Menschen länger mobil, gesund & selbstständig

Sicher aufstehen, Treppen steigen oder einkaufen gehen: Im Alter sind Muskelkraft und Gleichgewicht entscheidend für einen selbstständigen Alltag. Rund 30 Prozent der Menschen über 65 Jahren, die zu Hause leben, stürzen jedes Jahr. Mit regelmässigem Kraft- und Balancetraining lassen sich Mobilität und Sicherheit bis ins hohe Alter fördern. Knochenbrüche, lange Rehabilitationsphasen sowie Unsicherheit nach einem Sturz können die Folge sein. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) zeigt, wie einfache Übungen und geeignete Trainingshilfen helfen können, Kraft und Balance auch in den eigenen vier Wänden zu verbessern.

Weiterlesen

Mehrsprachigkeit könnte die Alterung des Gehirns deutlich verlangsamen

Menschen, die mehr als eine Sprache beherrschen, scheinen über ein jüngeres Gehirn zu verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung des Basque Center on Cognition, Brain and Language (BCBL). Je mehr Sprachen Menschen sprechen, desto jünger erscheint ihr Gehirn. Auch das Erlernen einer weiteren Sprache in jungen Jahren könnte die Hirnalterung verlangsamen. Die Forscher untersuchten mehrsprachige Menschen im Baskenland und stellten fest, dass mit jeder zusätzlich gesprochenen Sprache das biologische Alter des Gehirns geringer ausfällt. Die Ergebnisse könnten neue Erkenntnisse für die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen liefern.

Weiterlesen

Eierstockkrebs wird bei vielen Frauen erst nach einer Notaufnahme diagnostiziert

Zwei von fünf Frauen mit Eierstockkrebs erhalten ihre Diagnose erst nach einem Besuch der Notaufnahme. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Die betroffenen Patientinnen leiden deutlich seltener an einem früh erkannten und potenziell heilbaren Tumor. Besonders häufig erfolgt die Diagnose nach einem Aufenthalt in der Notaufnahme bei jungen, gebrechlichen Frauen sowie bei Patientinnen aus sozial benachteiligten Regionen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „BMJ Oncology“ veröffentlicht.

Weiterlesen

Gereizte Patienten beeinflussen Emotionen und ärztliche Entscheidungen

Gereizte und frustrierte Patienten können sich negativ auf die Gefühle und das Verhalten von Ärzten auswirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Massachusetts Amherst. Die Forscher sehen darin einen möglichen Einflussfaktor auf die Qualität der medizinischen Versorgung. Mit einer neu entwickelten Versuchsmethode untersuchten die Wissenschaftler, wie sich das Verhalten von Patienten auf medizinisches Personal auswirkt. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „BMJ Quality & Safety“ veröffentlicht.

Weiterlesen

Gesunder Schlaf: Warum Schlafwissen für Gesundheit, Beauty und Beruf wichtiger wird

Hohe Temperaturen können das Ein- und Durchschlafen erschweren. Wer das Schlafzimmer vor Wärme schützt, den Körper sanft abkühlt und seine Schlafgewohnheiten anpasst, kann auch in heissen Sommernächten bessere Voraussetzungen für Erholung schaffen. Fundiertes Wissen über gesunden Schlaf wird dabei nicht nur im privaten Alltag, sondern auch in der professionellen Gesundheitsberatung immer wichtiger. Wenn sich Wohnungen tagsüber aufheizen und auch in der Nacht kaum abkühlen, fällt vielen Menschen das Schlafen schwer. Besonders belastend sind sogenannte Tropennächte, in denen die Lufttemperatur nicht unter 20 Grad Celsius sinkt.

Weiterlesen

Publireportagen

Migräne: Ohrakupunktur zeigt positive Wirkung auf Schmerzen und Gehirnaktivität

Eine Akupunkturbehandlung am Ohr kann Migräneschmerzen lindern und die Auswirkungen der Erkrankung auf den Alltag verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung der University of Southern Santa Catarina. Die positiven Effekte hielten bis zu 30 Tage nach der Behandlung an. Zusätzlich konnten die Forscher mithilfe der Hämoenzephalografie Veränderungen der Sauerstoffsättigung im präfrontalen Cortex des Gehirns nachweisen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Aurikulotherapie eine sinnvolle Ergänzung der Schmerzbehandlung sein könnte.

Weiterlesen

Tennis und Ernährung: Die besten Tipps für mehr Energie und schnellere Regeneration

Ein Tennismatch kann locker zwei bis drei Stunden dauern – Zeit genug, damit falsche Ernährung zum eigentlichen Gegner wird. Was vor, während und nach dem Spiel wirklich hilft, lässt sich mit ein paar einfachen Grundregeln steuern, ganz ohne teure Nahrungsergänzung. Viele Leistungseinbrüche mitten im Match sind gemäss Sporternährungsexpertinnen und -experten nicht auf mangelnde Fitness, sondern schlicht auf falsches oder zu wenig Essen und Trinken zurückzuführen. Wer die folgenden Grundregeln kennt, kann mit einfachen Mitteln mehr Energie auf den Platz bringen – ob im Hobby-Doppel oder im Meisterschaftsspiel.

Weiterlesen

Wechseljahre: Wenn der Körper Grenzen zeigt und Selbstfürsorge wichtiger wird

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich merkte: Irgendetwas stimmt nicht mehr. Nicht dramatisch, nicht plötzlich. Es war eher ein schleichendes Gefühl. Der Schlaf wurde unruhiger. Die Energie liess nach. Mein Körper reagierte empfindlicher als sonst – auf Stress, auf Reize, auf Situationen, die ich früher locker weggesteckt hätte. Ich habe lange gedacht: Ich muss mich einfach mehr zusammenreissen. Mehr Disziplin. Mehr Durchhalten. Das kenne ich von mir. Ich bin jemand, der funktioniert. Der liefert. Der für andere da ist. Bis ich verstanden habe: Das sind die Wechseljahre. Und mein Körper streikt nicht, er spricht mit mir.

Weiterlesen

Wie oft Tennis trainieren? Ratgeber für Hobbyspieler zu Frequenz und Erholung

Zwei-, drei- oder doch fünfmal pro Woche? Wer als Hobbyspielerin oder Hobbyspieler wirklich Fortschritte machen will, ohne Arm, Schulter oder Motivation zu überlasten, sollte sich weniger an Profi-Trainingsplänen orientieren als an den eigenen Zielen und dem, was der Körper realistisch verkraftet. Die Frage nach der richtigen Trainingshäufigkeit lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Sie hängt vom Spielniveau, vom Ziel und nicht zuletzt von der Regenerationsfähigkeit des eigenen Körpers ab. Ein Blick auf die Empfehlungen von Sportmedizin und Tennistrainern hilft aber, die eigene Trainingsplanung auf ein solides Fundament zu stellen.

Weiterlesen

Innovative Bluttests sollen Dopingkontrollen einfacher und genauer machen

Eine neue Studie des Schweizerischen Labors für Dopinganalysen (LAD), die von Swiss Sport Integrity (SSI) unterstützt wurde, zeigt, dass innovative Bluttestmethoden Dopingkontrollen einfacher, flexibler und gleichzeitig effektiver machen können. Im Mittelpunkt der Forschung stehen RNA-basierte Biomarker – molekulare Signale im Blut, die Veränderungen bei der Bildung roter Blutkörperchen im Körper nachweisen können. Diese Marker mit den Bezeichnungen „ALAS2“ und „CA1“ gelten als besonders empfindlich und können selbst geringfügige Formen des Blutdopings erkennen, beispielsweise den Einsatz von rekombinantem Erythropoetin (rEPO) in Mikrodosen.

Weiterlesen

Empfehlungen

gourmetnews.ch
Gott.ch