Nach Jahrzehnten des Rückgangs steigen Schlaganfälle wieder an.
Dafür verantwortlich ist der Zuwachs in manchen ethnischen Minderheiten und die Konzentration bei sozioökonomisch benachteiligten Gruppen, wie eine Studie des King’s College London zeigt. Den Experten nach spiegeln sie grössere Muster wider, die weltweit in diversen städtischen Bevölkerungen zu beobachten sind. Dabei handelt es sich um immer grösser werdende gesundheitliche Ungleichheiten.
Die Geschäftsleitung der Insel Gruppe hat Prof. Dr. Dr. Christoph Schlapbach per 1. August 2026 zum neuen Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Dermatologie im Medizinbereich Innere Medizin ernannt.
Gleichzeitig wird er zum ordentlichen Professor für Dermatologie an der Universität Bern ernannt. Christoph Schlapbach folgt auf Prof. Dr. med. Luca Borradori, der per 31. Juli 2026 ordentlich emeritiert wird.
Luxuriöse Optik, angenehme Höhe und ein erholsames Schlafgefühl – auf der Suche nach Schlafqualität und Komfort leisten sich viele Menschen ein Boxspringbett.
Der Trend aus Amerika und Skandinavien, bei dem ein fester, gefederter Unterbau die klassische Kombination aus Lattenrost und Bettgestell ersetzt, verspricht ein besonders weiches Liegegefühl für besseren Schlaf. Doch der Eindruck täuscht: „Boxspringbetten lassen sich nicht an die individuellen Bedürfnisse des Körpers anpassen. Aus ergonomischer Sicht gibt es bessere Alternativen“, sagt Dr. André Alesi, Schlafwissenschaftler, Gründer des Instituts für Schlaf und Regeneration sowie Experte für rückengesundes Schlafen bei der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Der Verein zertifiziert seit über 30 Jahren rückenfreundliche Produkte aus allen Lebensbereichen mit dem AGR-Gütesiegel. Zum Tag des Schlafes am 21. Juni gibt die AGR Tipps zum rückenfreundlichen Schlafkomfort.
Warmherzig und zugleich freundlich reagierende KI-Chatbots machen deutlich häufiger sachliche Fehler und stimmen falschen Annahmen zu als jene, die nicht auf Menschenfreundlichkeit getrimmt sind. Das zeigen Forschungsergebnisse des Oxford Internet Institute der University of Oxford.
Die Wissenschaftler analysierten insgesamt mehr als 400.000 Antworten von verschiedenen Chatbots und ihren modifizierten Varianten.
Der Internationale Tag der Frauengesundheit am 28. Mai macht jedes Jahr auf gesundheitliche Bedürfnisse und Herausforderungen von Frauen aufmerksam. Ein oft unterschätzter Bereich ist dabei die Folatversorgung ab Kinderwunsch. Sie trägt wesentlich zur gesunden Entwicklung des Kindes in der frühen Schwangerschaft bei. Aus diesem Anlass sprechen Privatdozentin Dr. Anke Rissmann, Sprecherin des Arbeitskreises Folsäure & Gesundheit, Kinderärztin sowie Leiterin des deutschlandweit einzigen Fehlbildungsmonitorings in Sachsen-Anhalt, und der niedergelassene Gynäkologe Dr. Frank Thieme, stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises sowie stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbands der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF), über den aktuellen Stand der Folatversorgung in Deutschland, vermeidbare Risiken wie Neuralrohrdefekte und weshalb Prävention bereits vor der Schwangerschaft beginnen muss.
Die Supplementierung von Folsäure vor und während der Schwangerschaft wird seit Jahrzehnten empfohlen – unter anderem, um das Risiko für Neuralrohrdefekte wie Spina bifida (auch „offener Rücken“ genannt) zu senken. Dennoch entstehen weiterhin Fälle, die vermeidbar wären. Woran scheitert es aus Ihrer Sicht?
Der Stiftungsrat des Spitals Muri hat Dr. med. Chris Heimgartner als neuer ärztlicher Vertreter in die Spitalleitung gewählt. Der Chefarzt Medizin hat sein Amt per 1. Mai 2026 angetreten und wird die klinischen Fachbereiche Anästhesie, Chirurgie, Gynäkologie, Medizin, Orthopädie und Radiologie in der Leitung des Spitals Muri vertreten.
Er folgt in dieser Funktion auf Dr. med. Gerfried Teufelberger, der sich wieder vermehrt seinen klinischen Aufgaben als Chefarzt Chirurgie widmen und insbesondere seinen Kollegen Dr. Christian Hank beim Aufbau der neuen orthopädischen Klinik am Spital Muri unterstützen wird. Der Stiftungsrat dankt Gery Teufelberger für sein grosses Engagement und seinen Einsatz in der Spitalleitung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.
Die chirurgische Klinik des Spitals Emmental zieht über sechs Monate nach der erfolgreichen Einführung des OP-Roboters Dexter von Distalmotion eine positive Zwischenbilanz. Neben einer hohen Anzahl erfolgreich durchgeführter Eingriffe ist auch das öffentliche Interesse an der neuen Technologie bemerkenswert gross: Eine kürzlich durchgeführte öffentliche Präsentation stiess auf ausserordentlich hohen Anklang.
Seit der Inbetriebnahme im September 2025 hat sich der OP-Roboter Dexter der Schweizer Firma Distalmotion im chirurgischen Alltag bestens etabliert. „Nach etwa sieben Monaten hat sich das chirurgische Team des Spitals Emmental sehr gut mit dem OP-Roboter vertraut gemacht und ist bestens eingearbeitet.
Der Robert Wenner-Preis – eine Auszeichnung für junge Krebsforschende – geht in diesem Jahr an zwei Wissenschaftlerinnen: Prof. Dr. med. Michal Bassani-Sternberg (Universität Lausanne / CHUV) und Prof. Dr. med. Camilla Jandus (Universität Genf). Die Krebsliga Schweiz zeichnet beide für wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie aus. Erstmals waren Krebsbetroffene direkt an der Wahl der Preisträgerinnen beteiligt.
Die Krebsimmuntherapie nutzt die körpereigene Abwehr, um Krebszellen gezielt zu erkennen und zu bekämpfen. Trotz grosser Fortschritte sprechen bislang nicht alle Patientinnen und Patienten gleich gut auf bestehende Therapien an. Die Forschung sucht deshalb nach neuen Wegen, Immuntherapien wirksamer, individueller und breiter zugänglich zu machen. Zwei junge Wissenschafterinnen, die auf dem Gebiet wegweisende Arbeit leisten, werden von der Krebsliga mit dem Robert Wenner-Preis ausgezeichnet.
Die Insel Gruppe hat Dr. med. Marvin Grossmann per 1. September 2026 zum Chefarzt für kardiovaskuläre Rehabilitation am Berner Reha Zentrum in Heiligenschwendi ernannt. Er folgt auf Dr. med. Hansueli Tschanz. Parallel wird Grossmann weiterhin mit einem 20-Prozent-Pensum am Inselspital tätig sein. Damit stärkt die Insel Gruppe die standortübergreifende Vernetzung und die strategische Weiterentwicklung des Rehabilitationsangebots.
Dr. med. Marvin Grossmann, MHBA, verfügt über umfassende klinische Erfahrung in der kardiovaskulären Rehabilitation. Zuletzt war er in leitender Funktion in der stationären kardiovaskulären Rehabilitation am Inselspital tätig. Darüber hinaus übernahm er Aufgaben als Kaderarzt in der ambulanten Rehabilitation sowie in der Sprechstunde für Sportmedizin.
Blasenschwäche und Beckenbodenprobleme betreffen viele Frauen – von der Zeit nach einer Geburt bis ins hohe Alter. Der öffentliche Vortrag «Leise Beschwerden, grosse Wirkung - Blasen- und Beckenbodenschwäche behandeln» vom Mittwochabend, 6. Mai 2026, lädt Frauen jeden Alters dazu ein, mehr über die Funktion des Beckenbodens sowie über Prävention und moderne Behandlungsansätze zu erfahren.
Der Beckenboden ist weit mehr als eine «unsichtbare» Muskelgruppe: Er trägt unsere Organe, stabilisiert die Körpermitte und beeinflusst Haltung, Wohlbefinden und Sexualität. Blasenschwäche und Senkungen von Blase oder Gebärmutter kommen häufig vor – und dennoch werden sie oft tabuisiert.
Ein Extrakt aus der Rooibos-Pflanze Aspalathus linearis schützt in Verbindung mit Sonnenschutzmitteln die Haut vor ultravioletter Strahlung (UV). Bisher wird die Pflanze, die aus Südafrika stammt, vor allem zur Zubereitung von Tee genutzt.
Die zusätzliche Wirkung haben Dermatologen der Universität Málaga (UMA) in Zusammenarbeit mit dem Hautschutzmittel-Produzenten Cantabria Labs España entdeckt.
Auch in der Schweiz gewinnt die digitale Gesundheitsbegleitung während der Schwangerschaft zunehmend an Bedeutung. Apps und vernetzte Geräte sollen werdende Mütter unterstützen, ihre Gesundheit im Blick zu behalten. Eine Studie aus den USA zeigt nun, dass digitale Programme die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft wirksam begrenzen können.
Mit der Spezial-App „mHealth“ sollen Schwangere laut Forschern der Kaiser Permanente Northern California Division of Research eine übermässige Gewichtszunahme bis zur Geburt des Kindes vermeiden. Die Anwendung bietet 13 wöchentliche Lektionen mit Schwerpunkt auf gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität, die über Chats und bei Bedarf durch telefonische Unterstützung durch einen Lifestyle-Coach vermittelt werden.
Mit einem von Gehirnströmen gesteuerten Exoskelett und einer sensorischen Rückmeldung der tatsächlich ausgeführten Bewegungen wollen Experten des California Institute of Technology und der Keck School of Medicine sowie der University of California Irvine Menschen mit Rückenmarksverletzungen oder anderen Krankheiten wieder gehen lassen.
Als Testperson diente eine gelähmte 50-Jährige. Sie benötigte zehn Übungseinheiten, um mit dem Exoskelett sicher gehen zu können.
Das Darmmikrobiom treibt Veränderungen des Immunsystems voran, die durch chronischen Schlafmangel verursacht werden.
Laut Forschern des UF Health Cancer Institute fördern diese Veränderungen das Fortschreiten einer Krebserkrankung, stören den zirkadianen Rhythmus und schwächen die Wirksamkeit einer Chemotherapie.
Die Menopause hat lange ein Schattendasein geführt – ein Thema, über das selten gesprochen wurde und das oft mit Unsicherheit oder sogar Tabus belegt war. Doch das verändert sich gerade. Immer mehr Frauen beginnen, die Wechseljahre nicht als „Ende“, sondern als Übergang zu verstehen: als Phase, in der sich der Körper neu ausrichtet – hormonell, körperlich und mental.
Mit diesem Perspektivwechsel wächst auch das Bedürfnis nach Lösungen, die über klassische Ansätze hinausgehen. Es geht nicht mehr nur darum, Symptome zu lindern, sondern darum, den eigenen Körper besser zu verstehen und individuell zu unterstützen. Genau hier setzt die neue Marke Elaria Dew an.
Zur Frühjahrssaison 2026 präsentiert HELIOCARE® 360° zwei neue Produkte: das HELIOCARE 360° Sensation SPF 50+ für das Gesicht sowie das HELIOCARE 360° Advanced Gel SPF 50 für den Körper.
Seit über 20 Jahren steht HELIOCARE® für Lichtschutz mit wissenschaftlich fundierten Wirkstoffen und gehört zu den führenden Marken in der Dermatologie.
Mit ESKAPE ist eine Gruppe von Bakterien besonders gegen Antibiotika resistent. Mit Klebsiella pneumoniae hat sich eine dieser Bakterien weit über Orte und Systeme hinaus verbreitet, die Antibiotika direkt ausgesetzt sind. Forscher der University of Parma haben nun einen ST307-Klon von K. pneumoniae und NDM-5 Carbapenemase in der Tierwelt nachgewiesen.
Das bestätigt die Bedeutung der Tierwelt als Sammelbecken einer klinisch relevanten Resistenz.
Sauerstoff spielt eine entscheidende Rolle bei der Regeneration von Gliedmassen. Das hat ein Team unter der Leitung des Biologen Can Aztekin von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) herausgefunden. Auf lange Sicht könnten davon auch Menschen profitieren, heisst es.
Die Regeneration von Gliedmassen beginnt mit der Wundheilung. Nach einer Amputation müssen die Zellen an der Verletzungsstelle die Wunde rasch verschliessen und sich in regenerative Zelltypen umwandeln. Bei Amphibien verläuft dieser Prozess reibungslos. Bei Säugetieren kommt er frühzeitig zum Stillstand. Der Wundverschluss verläuft langsam, und die Narbenbildung übernimmt die Oberhand, wodurch die Regeneration blockiert wird.