Medizin

Gehirnerschütterung im Eishockey: Symptome erkennen und richtig handeln

Ein harter Check, ein Zusammenprall an der Bande oder ein Sturz aufs Eis: Im Eishockey kann eine Gehirnerschütterung innerhalb von Sekunden entstehen. Das Tückische daran ist, dass die Verletzung von aussen oft nicht sichtbar ist. Betroffene bleiben meist bei Bewusstsein und wollen häufig weiterspielen. Kopfschmerzen, Schwindel oder ein ungewöhnlich langsames Verhalten dürfen dennoch nicht als harmlose Begleiterscheinungen abgetan werden. Bei Verdacht gilt eine einfache Regel: sofort aus dem Spiel nehmen und medizinisch untersuchen lassen. Eine kurze Pause auf der Bank reicht nicht. Symptome können erst nach Minuten oder Stunden auftreten. Wer Warnsignale erkennt, richtig reagiert und die Rückkehr aufs Eis stufenweise plant, schützt das Gehirn vor einer erneuten Belastung in einer besonders empfindlichen Phase.

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Histamin und Histaminintoleranz: Symptome, Diagnose und Ernährung verständlich erklärt

Rotwein, gereifter Käse, Salami oder Sauerkraut enthalten Histamin. Manche Menschen berichten nach solchen Lebensmitteln über Hautrötungen, Kopfschmerzen, Herzklopfen oder Verdauungsbeschwerden. Häufig fällt dann der Begriff Histaminintoleranz. Das Krankheitsbild ist jedoch schwieriger zu erfassen, als viele Lebensmittellisten und Selbsttests vermuten lassen. Histamin ist kein Schadstoff, sondern ein lebenswichtiger körpereigener Botenstoff. Ob über die Nahrung aufgenommenes Histamin bei einzelnen Menschen wiederholt Beschwerden auslöst und welche Mechanismen dahinterstehen, ist wissenschaftlich noch nicht abschliessend geklärt. Eine sorgfältige Abklärung schützt deshalb vor Fehldiagnosen und unnötig strengen Diäten.

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Die häufigsten Fussballverletzungen: Vorbeugung und Rückkehr auf den Platz

Ein falscher Schritt, ein harter Zweikampf oder ein Sprint ohne ausreichende Vorbereitung: Fussballverletzungen entstehen häufig innerhalb weniger Sekunden. Besonders oft betroffen sind Sprunggelenke, Knie, Ober- und Unterschenkel. Viele Beschwerden lassen sich jedoch durch gezieltes Training, passende Ausrüstung und eine vernünftige Belastungssteuerung vermeiden. Nach einer Verletzung entscheidet nicht allein die verstrichene Zeit über die Rückkehr. Ein Spieler muss die typischen Belastungen des Fussballs wieder kontrolliert bewältigen können. Wer zu früh in Training oder Wettkampf einsteigt, riskiert einen Rückfall und damit eine wesentlich längere Pause.

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Universitätsspital Basel: Spitzenmedizin, Forschung und Versorgung im Herzen der Stadt

Im Universitätsspital Basel treffen medizinische Versorgung, Forschung und akademische Lehre unmittelbar aufeinander. Mehr als 8’200 Mitarbeitende behandeln hier Patienten aus der Nordwestschweiz, anderen Landesteilen und dem benachbarten Ausland. Gleichzeitig entsteht auf dem traditionsreichen Spitalareal eine Infrastruktur für die Medizin der kommenden Jahrzehnte. Das Universitätsspital Basel, kurz USB, gehört zu den bedeutenden medizinischen Zentren der Schweiz. Sein Auftrag reicht von der Grundversorgung der regionalen Bevölkerung bis zur Behandlung seltener und komplexer Erkrankungen. Eine enge Verbindung zur Universität Basel sorgt dafür, dass wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst rasch in Diagnostik, Therapie und Pflege einfliessen.

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Luftfracht unter Temperaturkontrolle: So bleiben Medikamente am Flughafen geschützt

Ein Medikament kann pünktlich ankommen und trotzdem unbrauchbar sein. Schon eine ungeplante Temperaturabweichung kann empfindliche Wirkstoffe beeinträchtigen. Beim Lufttransport zählt deshalb jeder Übergang: vom Kühlfahrzeug ins Frachtlager, vom Lager über das Vorfeld ins Flugzeug und am Zielflughafen wieder zurück auf die Strasse. Eine sichere pharmazeutische Kühlkette entsteht jedoch nicht allein durch schnelle Abläufe. Temperaturbereiche, Verpackung, Lagerzonen, Messgeräte und Notfallpläne müssen zusammenpassen. Internationale Standards der IATA und die Schweizer Regeln zur Guten Vertriebspraxis, kurz GDP, geben dafür den Rahmen vor.

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Demenz: Frühe Warnzeichen, Diagnose und Hilfe für Betroffene und Angehörige

Ein Name fällt nicht sofort ein. Der Schlüssel liegt plötzlich im falschen Zimmer. Solche Momente kennt fast jeder. Eine Demenz zeigt sich jedoch selten durch einen einzelnen Aussetzer. Auffällig wird ein Muster: Schwierigkeiten treten wiederholt auf, nehmen zu und beeinträchtigen allmählich den Alltag. Frühe Veränderungen verdienen eine ärztliche Abklärung. Hinter ihnen muss keine Demenz stecken. Auch Depressionen, Medikamente, Schlafstörungen, Vitaminmangel, Schilddrüsenerkrankungen oder Probleme mit dem Hören und Sehen können die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Einige dieser Ursachen lassen sich gut behandeln.

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Spital Val Müstair: Medizin, Pflege und Rettungsdienst im abgelegenen Bündner Tal

Es bezeichnet sich selbst als kleinstes Spital der Schweiz. Seine Aufgabe ist dennoch gross. Das Center da sandà Val Müstair sichert die medizinische Grundversorgung in einem abgelegenen Bündner Tal. Unter seinem Dach arbeiten Akutspital, Arztpraxis, Rettungsdienst, Pflegeheim und Spitex eng zusammen. Für die Bevölkerung bedeutet das kurze Wege und vertraute Ansprechpersonen. Auch Feriengäste profitieren von der medizinischen Anlaufstelle in Sta. Maria. Besonders wertvoll ist das abgestimmte Angebot für ältere und chronisch kranke Menschen, die verschiedene Formen der Unterstützung benötigen.

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Bluthochdruck erkennen: Warum richtiges Messen wichtiger ist als Symptome

Bluthochdruck tut meistens nicht weh. Viele Betroffene fühlen sich über Jahre gesund, während der erhöhte Druck Herz, Gefässe, Gehirn und Nieren belastet. In der Schweiz ist etwa jede vierte Person betroffen. Erkennen lässt sich die Erkrankung jedoch nicht am eigenen Gefühl, sondern nur durch korrekt durchgeführte und wiederholte Messungen. Ein einzelner hoher Wert bedeutet noch nicht automatisch Bluthochdruck. Aufregung, Schmerzen, körperliche Anstrengung, Kaffee oder eine volle Blase können das Ergebnis vorübergehend verändern. Entscheidend ist deshalb, unter welchen Bedingungen gemessen wurde und wie sich die Werte über mehrere Messungen entwickeln.

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Weltstillwoche 2026: Gute Unterstützung ist wichtiger als Perfektion

Stillen wirkt selbstverständlich. Im Alltag ist es das jedoch längst nicht immer. Schmerzen, Unsicherheit, Schlafmangel und die Rückkehr an den Arbeitsplatz können den Start erschweren. Die Weltstillwoche vom 1. bis 7. August 2026 erinnert deshalb daran: Ob Stillen gelingt, darf nicht allein von der Mutter abhängen. Das internationale Motto lautet 2026 sinngemäss: «Stillen für einen nachhaltigen Start ins Leben – stärken, was funktioniert». In der Schweiz findet die nationale Aktionswoche dieses Jahr vom 14. bis 20. September unter dem Motto «Gemeinsam – Stillen stärken» statt. Die abweichenden Termine verfolgen dasselbe Ziel: Familien brauchen verständliche Informationen, fachkundige Hilfe und passende Rahmenbedingungen.

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Sonnenbrand richtig behandeln: Was jetzt hilft – und was der Haut schadet

Ein Nachmittag im Freibad, eine Wanderung bei wolkenlosem Himmel – und am Abend brennt die Haut. Sonnenbrand ist keine harmlose Begleiterscheinung des Sommers. Die UV-Strahlung löst eine akute Entzündungsreaktion aus und kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Ist die Haut bereits gerötet, lässt sich die entstandene Zellschädigung nicht rückgängig machen. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene jedoch Schmerzen lindern, die Haut schonen und Komplikationen vermeiden. Wichtig ist dabei auch, vermeintlich bewährte Hausmittel kritisch zu betrachten.

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Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung zwischen Medizin, Management und Karriere

Ein Spital muss Menschen bestmöglich versorgen und zugleich mit Personal, Geld und Zeit verantwortungsvoll umgehen. Gesundheitsökonomen bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie verbinden medizinische Abläufe mit wirtschaftlichem Denken und helfen Einrichtungen, Versicherungen und soziale Dienste bei fundierten Entscheidungen. Die Bezeichnung „Gesundheitsökonom (FH)“ kann allerdings missverstanden werden. Beim hier vorgestellten Bildungsweg handelt es sich um eine Hochschulweiterbildung mit Zertifikat, nicht um einen Bachelor- oder Masterabschluss. Welche Aufgaben sich daraus ergeben und für wen sich die Qualifikation lohnt, zeigt dieses Berufsporträt.

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Blut-Hirn-Schranke warnt das Gehirn frühzeitig vor gefährlichen Virusinfektionen

Dringen Krankheitserreger wie Viren in den menschlichen Körper ein, beginnt sich das Gehirn binnen weniger Stunden nach der Infektion auf den Virenangriff vorzubereiten. Das zeigen neue Forschungsergebnisse der Rockefeller University. Anhand von Mausmodellen hat das Team ein Signalnetzwerk entdeckt, das Vorabinformationen über eine Virusinfektion in beliebigen Regionen des Körpers an die Blut-Hirn-Schranke weiterleitet und so das Denkorgan auf den Angriff vorbereitet.

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Genetische Ursachen von Parkinson unterscheiden sich weltweit nach Herkunft

Krankheitsauslösende genetische Veränderungen treten bei Parkinson je nach Herkunft sehr unterschiedlich häufig auf. Zu dem Schluss kommt ein internationales Forscher-Team unter Leitung der Universität zu Lübeck in der bislang grössten genetischen Untersuchung zu Parkinson. Das hat Folgen dafür, wer schon heute von neuen Therapien profitieren kann.

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Publireportagen

3D-Druck ermöglicht patientenspezifische Kontaktlinsen in nur 20 Minuten Herstellung

Forschern der University of Waterloo ist bei der Herstellung von Kontaktlinsen ein Durchbruch gelungen. Die Kombination neuer Silikonmaterialien und fortschrittlichen 3D-Drucktechnologien ermöglicht in nur 20 Minuten die patientenspezifische Herstellung von Kontaktlinsen. Damit wird der Weg für Linsen geebnet, die sich bei einem einzelnen Besuch beim Optiker erstellen lassen. Bisher konnte es Wochen und Monate dauern, bis die passenden Kontaktlinsen endlich gefunden waren. Details sind in „Materials & Design“ publiziert. Hochpräzise Plattform

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Studie: Innenohr könnte sich besser selbst erneuern als bisher angenommen

Forscher der Charité Berlin und der Universität Konstanz haben nachgewiesen, dass sich wichtige Strukturen im Gleichgewichtsorgan des Zebrafischs kontinuierlich und überraschend schnell erneuern. Die Erkenntnisse könnten künftig neue Ansätze für die Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des menschlichen Innenohrs liefern. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand der Zebrafisch, dessen Gleichgewichtsorgane strukturelle und funktionelle Ähnlichkeiten zum menschlichen Innenohr aufweisen. Mithilfe einer speziellen chemischen Methode gelang es dem Forschungsteam erstmals, die Erneuerung zentraler Membranstrukturen präzise sichtbar zu machen.

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Forscher entdecken frühen Biomarker für Hautalterung vor sichtbaren Veränderungen

Ein Forscherteam unter der Leitung der Hiroshima University hat ein neues Verfahren entwickelt, das Hautalterung bereits im Frühstadium nachweisen kann. Grundlage sind subtile Veränderungen der molekularen Organisation des dermalen Kollagens, die auftreten, noch bevor sichtbare Schäden am Kollagennetzwerk entstehen. Die Methode ermöglicht es, frühe Alterungsprozesse der Haut zu erkennen, bevor eine Ausdünnung oder Fragmentierung der Kollagenfasern sichtbar wird. Verantwortlich dafür sind Veränderungen der molekularen Organisation und der supramolekularen Chiralität, also der räumlichen Anordnung des Kollagens.

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Mehr als jede zehnte Krebserkrankung könnte auf Übergewicht zurückzuführen sein

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) tragen Übergewicht und Adipositas zu deutlich mehr Krebserkrankungen bei als bislang angenommen. Bei einer Berücksichtigung der Risikofaktoren lassen sich über zehn Prozent aller Krebsleiden auf erhöhtes Körpergewicht zurückführen – fast doppelt so viele wie bisherige Schätzungen vermuten liessen. DKFZ-Epidemiologe Hermann Brenner hat mit seinem Team die Daten von 458'543 Frauen und Männern analysiert, die in der britischen «UK Biobank» gespeichert waren. Die Teilnehmenden wurden im Median fast zwölf Jahre lang beobachtet. Während dieses Zeitraums traten mehr als 50'000 neue Krebserkrankungen auf.

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Neuer Bluttest kann das Alzheimer-Risiko Jahre vor ersten Symptomen erkennen

Ein neuer Bluttest könnte helfen, das Risiko für Alzheimer bereits Jahre vor dem Auftreten erster Symptome besser einzuschätzen. Eine internationale Studie unter der Leitung des Mass General Brigham Neuroscience Institute zeigt, dass hohe Werte des Biomarkers p-tau217 mit einem deutlich erhöhten Risiko für eine spätere kognitive Beeinträchtigung verbunden sind. Für die Untersuchung werteten die Forschenden Daten aus sechs Beobachtungsstudien und einer klinischen Studie in Nordamerika, Japan und Australien aus. Insgesamt wurden 2'684 ältere Personen ohne kognitive Einschränkungen einbezogen. Zu Beginn der Studie wurden Blutproben analysiert und zusätzlich Positronen-Emissions-Tomografien durchgeführt. Anschliessend überprüften die Forschenden die geistige Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden jährlich.

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