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Spitalzentrum Oberwallis führt roboterassistierte Chirurgie in der Urologie ein

Visp, 13. Mai 2026 – Die Urologie am Spitalzentrum Oberwallis SZO erlebt derzeit einen bedeutenden technologischen Fortschritt: Künftig werden urologische Eingriffe durch den Einsatz roboterassistierter Systeme wie die Da Vinci Technologie unterstützt. Diese Innovation verspricht nicht nur eine höhere Präzision bei Operationen, sondern auch eine schnellere Genesung für Patientinnen und Patienten. Bei der roboterassistierten Chirurgie steuert der Operateur ein hochentwickeltes System über eine Konsole. Die Bewegungen der menschlichen Hand werden dabei in feinste, absolut ruhige Instrumentenbewegungen übertragen. Besonders bei komplexen Eingriffen – etwa an Prostata, Niere oder Harnblase – bietet diese Technik entscheidende Vorteile.

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Lebererkrankungen nehmen zu: 780 Tote täglich durch Lebererkrankungen in Europa

Jeden Tag sterben in Europa fast 780 Menschen an Lebererkrankungen, obwohl viele dieser Todesfälle vermeidbar wären. Eine internationale Analyse unter Beteiligung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern zeigt, dass hinter dieser Entwicklung nicht nur medizinische, sondern auch gesellschaftliche und gesundheitspolitische Faktoren stehen. Lebererkrankungen entwickeln sich zunehmend zu einem der grössten Gesundheitsprobleme Europas. Laut der aktuellen Analyse der „EASL–Lancet Commission“ sterben jährlich rund 284’000 Menschen an Leberzirrhose oder Leberkrebs. Besonders deutlich wird dies am Anstieg der Leberkrebssterblichkeit um mehr als 50 Prozent seit dem Jahr 2000. Gleichzeitig gehören Lebererkrankungen zu den wenigen nichtübertragbaren Krankheiten, deren Häufigkeit weiter zunimmt, im Gegensatz etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder vielen Krebsarten.

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Darmkrebs-Screening gesichert: Tarif-Einigung ermöglicht Programme in Kantonen

Swiss Cancer Screening, die Einkaufsgemeinschaften der Versicherungen und prio.swiss haben die Tarifverhandlungen zu den Darmkrebs-Screening-Programmen abgeschlossen. Die Krebsliga begrüsst, dass damit die Weiterführung der organisierten, qualitätskontrollierten Vorsorge- und Früherkennungsprogramme sichergestellt ist. In der Schweiz erkranken jedes Jahr 4600 Menschen an Dickdarmkrebs, 1600 sterben an den Folgen der Erkrankung. Mit den heutigen Methoden können Darmkrebs und seine Vorstufen schon vor dem Auftreten von Symptomen in einem frühen Stadium entdeckt werden. Damit erhöhen sich die Heilungschancen und aufwändige Therapien und damit verbundene Kosten können verhindert werden. Die Krebsliga empfiehlt und unterstützt Darmkrebsvorsorgeprogramme für Personen von 50 bis 74 Jahren – alle zwei Jahre mittels Blut-im-Stuhl-Test (FIT) oder alle zehn Jahre mittels Darmspiegelung.

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Erschöpfung: Warum selbst erfolgreiche Menschen an ihre Belastungsgrenzen kommen

Es gibt Menschen, die seit Jahren funktionieren und dabei vergessen haben, wie sich echte Energie eigentlich anfühlt. Sie stehen morgens auf, obwohl der Schlaf sie nicht mehr erholt. Sie beantworten Nachrichten spät nachts, treffen Entscheidungen unter Daueranspannung und sagen Sätze wie: „Es ist gerade einfach viel los.“ Dabei ist es oft längst nicht mehr nur Stress. Es ist Erschöpfung. Tiefe Erschöpfung. Und sie hat inzwischen die Mitte unserer Gesellschaft erreicht.

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Neue RNA-Methode identifiziert Biomarker für entzündlichen Brustkrebs

Der hochaggressive entzündliche Brustkrebs (IBC) lässt sich künftig anhand von Biomarkern im Blut diagnostizieren. Die Differenzierung ist Forschern des Krebszentrums der University of Texas sowie der University of Hawai'i gelungen. Das Verfahren lässt sich auch zur Überprüfung von Therapiefortschritten bei dieser Krebsart nutzen. Savitri Krishnamurthy und Alan Lambowitz von der University of Texas sowie der Krebsforscher Naoto Ueno von der University of Hawai'i nutzten eine neue RNA-Sequenzierung (TGIRT), die einen umfassenderen Überblick über alle in einer bestimmten Probe vorhandenen RNA-Typen und -Mengen ermöglicht.

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Talent Treff Tenero feiert 25 Jahre mit 500 Nachwuchstalenten im CST

Rund 500 junge Athletinnen und Athleten aus über 20 Sportarten feierten am Sonntagabend im Nationalen Jugendsportzentrum Tenero (CST) den Auftakt zur Jubiläumsausgabe des Talent Treffs Tenero (3T). Seit 25 Jahren bringt der Anlass jährlich die besten Schweizer Nachwuchstalente zwischen 10 und 18 Jahren zusammen – mit dem Ziel, sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln, sich auszutauschen und die olympischen Werte Höchstleistung, Freundschaft und Respekt zu erleben. Was haben Marco Odermatt, Mujinga Kambundji, Noè Ponti, Catherine Debrunner und Nadja Kälin gemeinsam? Sie alle haben in ihren Sportarten Grossartiges geleistet und Geschichte geschrieben – und alle fünf nahmen als Nachwuchsathletinnen und -athleten am Talent Treff Tenero (3T) teil. Der 3T bildet seit 2001 den Ausgangspunkt zahlreicher erfolgreicher Karrieren im Schweizer Sport – zunächst als jährlicher Anlass, heute jeweils im Frühling und Herbst. Organisiert wird der Anlass von Swiss Olympic in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sport BASPO sowie dem CST. Der 3T ist ein zentrales Element der Schweizer Nachwuchsförderung und Teil der Umsetzungsmassnahmen von Bund und Swiss Olympic.

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Regierungsrat wählt Verena Nold Rebetez in den Spitalrat des Universitätsspitals Zürich

Der Regierungsrat hat ein neues Mitglied für den Spitalrat des Universitätsspitals Zürich (USZ) gewählt. Mit Verena Nold Rebetez konnte eine Person mit einem ausgewiesenen Leistungsausweis in verschiedenen Führungspositionen auf operativer und strategischer Ebene im Schweizer Gesundheitswesen gefunden werden. Die Wahl steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Kantonsrat. Mit Medienmitteilung vom 5. Mai 2026 hat das USZ über die Ergebnisse und den Bericht der vom Spitalrat in Auftrag gegebenen unabhängigen Untersuchungskommission (UK 16–20) informiert. Der Bericht hat offengelegt, dass die Vorkommnisse in der Klinik für Herzchirurgie in den Jahren 2016 bis 2020 wesentlich gravierender waren, als dies in den früheren externen Untersuchungsberichten festgestellt worden ist. Im Vorfeld der Publikation des Berichts haben die drei während des Untersuchungszeitraums 2016 bis 2020 im Spitalrat vertretenen Mitglieder, Regula Lüthi, Franz Hoffet und Franziska Mattes, mitgeteilt, dass sie per sofort zurücktreten, um so den Weg zu bereiten, damit das USZ und insbesondere der Spitalrat als oberstes strategisches Führungsorgan unbelastet in die Zukunft gehen kann. Da der Spitalrat gemäss Gesetz aus mindestens fünf stimmberechtigten Mitgliedern bestehen muss, hat der Regierungsrat bereits jetzt ein neues Spitalratsmitglied gewählt.

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Neue Ultra 1 Serie von NordicTrack verbindet Pilates und Running mit smarter Fitness

NordicTrack lanciert neue Ultra 1 Serie für Connected Fitness im eigenen Zuhause. Die neue Produktlinie verbindet Pilates, Running und intelligentes Coaching zu einem immersiven Trainingserlebnis. Zürich, Mai 2026 - iFIT, ein weltweit führender Anbieter im Bereich Connected Fitness, lanciert mit NordicTrack die neue Ultra 1 Serie. Die Produktlinie umfasst erstmals Pilates Reformer sowie ein Laufband der nächsten Generation und bringt damit unterschiedliche Trainingsformen in einem hochwertigen Fitnesserlebnis für zuhause zusammen.

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Studie zeigt: Verführerische Profilbilder wirken oft kontraproduktiv

Ein sexy Foto auf Dating-Portalen kann vielleicht verhindern, dass derjenige, der einen Partner sucht, gleich weggewischt wird. Doch diese Strategie geht oft nach hinten los, warnt Sexualpsychologin Gurit Birnbaum von der Reichmann-Universität.

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Bio-Klebstoff aus Muschelprotein eröffnet neue Möglichkeiten für chirurgische Eingriffe

Ein neuer Klebstoff von Forschern der University of Toronto könnte Proteinen von Meeresmuscheln Konkurrenz machen. Sie haben eine hohe Haftkraft, auch in feuchter Umgebung und sogar unter Wasser, weil sie reich an einer modifizierten Aminosäure namens 3,4-Dihydroxyphenylalanin (DOPA) sind. Doch genau das ist die Achillesferse des Klebers aus dem Meer.

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Neuer Ansatz ermöglicht schnellere und genauere Herzinfarkt-Diagnose

Forschende unter der Leitung des Universitätsspitals Basel (USB) haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem Herzinfarkte schneller und genauer erkannt werden. Betroffene erhalten damit rascher Klarheit und können früher gezielt behandelt werden. Das verbessert die Chancen, bleibende Schäden am Herzen zu vermeiden.

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Christoph Schlapbach wird neuer Klinikdirektor der Dermatologie am Inselspital

Die Geschäftsleitung der Insel Gruppe hat Prof. Dr. Dr. Christoph Schlapbach per 1. August 2026 zum neuen Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Dermatologie im Medizinbereich Innere Medizin ernannt. Gleichzeitig wird er zum ordentlichen Professor für Dermatologie an der Universität Bern ernannt. Christoph Schlapbach folgt auf Prof. Dr. med. Luca Borradori, der per 31. Juli 2026 ordentlich emeritiert wird.

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Neues Pesto Barilla Rosso Vegan ab sofort im Schweizer Detailhandel

Barilla erweitert sein pflanzliches Sortiment und bringt mit Pesto Barilla Rosso Vegan die vegane Variante des beliebten Pesto Rosso in den Schweizer Handel. Das Familienunternehmen und Marktführer der Pesto-Kategorie reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Produkten für eine bewusstere, pflanzliche Ernährung – ohne geschmackliche Kompromisse.

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Wasa Protein+ neu in der Schweiz: Knäckebrot mit 20 g pflanzlichem Protein

Wasa bringt mit Wasa Protein+ ein neues Knäckebrot in die Schweiz, das knusprigen Genuss mit pflanzlichem Protein verbindet. Das Produkt enthält 20 g Protein pro 100 g und richtet sich an all jene, die einen aktiven Lebensstil mit einer bewussten, alltagstauglichen Ernährung kombinieren möchten.

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TV-Koch Björn Swanson spricht über Orijen, Hundeernährung und klare Produktküche

Nicht nur in der Berliner Gastronomie hat er sich einen Namen gemacht – viele kennen den 42-Jährigen auch aus Formaten wie The Taste und Kitchen Impossible. In seinem Berliner Restaurant „Norms“ setzt der Spitzenkoch auf klare Aromen und transparente Herkunft. Ausgleich findet Swanson auf langen Spaziergängen in der Döberitzer Heide. Immer dabei: mindestens einer seiner beiden Hunde. Marley und Chester begleiten ihn auch durch den Alltag und haben seinen Blick dafür geschärft, dass Qualität nicht am eigenen Teller endet. Genau hier setzt seine Zusammenarbeit mit Orijen an: Die kanadische Marke für Hunde- und Katzenfutter stellt tierisches Protein und das sogenannte „Ganze-Beute-Prinzip“ in den Mittelpunkt und verzichtet auf Füllstoffe. Anlässlich der Interzoo 2026 überträgt Swanson die Rezepturen für Vier- auf Bowls für Zweibeiner. Welche Rolle Ernährung für seine Familie im Alltag spielt und was ihn an Orijen überzeugt hat, erzählt er im Interview.

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VIER PFOTEN warnt: Schweizer Fleischkonsum deutlich über Empfehlung

Der Fleischkonsum in der Schweiz bleibt im internationalen Vergleich hoch: Laut Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Bevölkerung im Jahr 2024 durchschnittlich mehr als 47 Kilogramm pro Kopf gegessen (Statistik veröffentlicht Ende 2025). Die renommierte EAT-Lancet-Kommission empfiehlt in ihrem jüngsten Update einen maximalen Jahreskonsum von lediglich 16,4 Kilogramm. Auf Basis dieser Empfehlung hat die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN auch dieses Jahr den sogenannten Meat Exhaustion Day errechnet: Bereits am 7. Mai ist die empfohlene Jahresmenge an Fleisch in der Schweiz aufgebraucht.

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Pointinger Bau entwickelt Service-Wohnprojekt für Generation 50plus

Attraktives Wohnen für Best Agers und Active Seniors – die Generationen, die das Altern neu erfinden: Best Agers (ab 50 Jahren) und Active Seniors (ab 65 Jahren) geniessen das Leben, fühlen sich von vielen früheren Verpflichtungen befreit und nutzen neue Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung oder Selbstverwirklichung. Sie sind quasi Pioniere des Älterwerdens und legen hohen Wert auf ihre Gesundheit, was auch bewusste Ernährung, Fitness und Wellness sowie ökologisches Wohnen miteinschliesst. Diese immer grösser werdende Zielgruppe im Blick hat Pointinger Bau dazu bewegt, ein eigenes massgeschneidertes Wohnkonzept zu entwickeln. Mit VEVERA bietet das für seine Green Buildings bekannte Unternehmen eine attraktive Wohn-Alternative zu Einfamilienhaus oder klassischer Eigentumswohnung.

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Chefarzt Medizin Dr. med. Chris Heimgartner neu in der Spitalleitung des Spitals Muri

Der Stiftungsrat des Spitals Muri hat Dr. med. Chris Heimgartner als neuer ärztlicher Vertreter in die Spitalleitung gewählt. Der Chefarzt Medizin hat sein Amt per 1. Mai 2026 angetreten und wird die klinischen Fachbereiche Anästhesie, Chirurgie, Gynäkologie, Medizin, Orthopädie und Radiologie in der Leitung des Spitals Muri vertreten. Er folgt in dieser Funktion auf Dr. med. Gerfried Teufelberger, der sich wieder vermehrt seinen klinischen Aufgaben als Chefarzt Chirurgie widmen und insbesondere seinen Kollegen Dr. Christian Hank beim Aufbau der neuen orthopädischen Klinik am Spital Muri unterstützen wird. Der Stiftungsrat dankt Gery Teufelberger für sein grosses Engagement und seinen Einsatz in der Spitalleitung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

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