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Alternative zu Alzheimer-Medikamenten: Moderne Hirnstimulation zeigt Wirkung

Es herrscht nach wie vor ein deutliches Ungleichgewicht in der Bekanntheit der verschiedenen modernen Therapiewege bei Alzheimer, Parkinson, aber auch für Depressionen: Während die Hoffnungen auf die neuen Alzheimer-Antikörper wie Lecanemab oder Donanemab zunehmend Ernüchterung auslösen, entwickelt sich seit Jahren parallel ein völlig anderes, längst grosses medizinisches Feld in Neurologie und Psychiatrie – die verschiedenen Methoden der sogenannten nicht-invasiven Hirnstimulation. Doch obwohl längst tausende Studien, internationale Forschungsprogramme und etliche spezialisierte Zentren existieren, die diese Methoden erfolgreich anwenden, wissen Millionen Betroffene bis heute kaum etwas darüber.

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Spitalzentrum Oberwallis führt roboterassistierte Chirurgie in der Urologie ein

Visp, 13. Mai 2026 – Die Urologie am Spitalzentrum Oberwallis SZO erlebt derzeit einen bedeutenden technologischen Fortschritt: Künftig werden urologische Eingriffe durch den Einsatz roboterassistierter Systeme wie die Da Vinci Technologie unterstützt. Diese Innovation verspricht nicht nur eine höhere Präzision bei Operationen, sondern auch eine schnellere Genesung für Patientinnen und Patienten. Bei der roboterassistierten Chirurgie steuert der Operateur ein hochentwickeltes System über eine Konsole. Die Bewegungen der menschlichen Hand werden dabei in feinste, absolut ruhige Instrumentenbewegungen übertragen. Besonders bei komplexen Eingriffen – etwa an Prostata, Niere oder Harnblase – bietet diese Technik entscheidende Vorteile.

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Lebererkrankungen nehmen zu: 780 Tote täglich durch Lebererkrankungen in Europa

Jeden Tag sterben in Europa fast 780 Menschen an Lebererkrankungen, obwohl viele dieser Todesfälle vermeidbar wären. Eine internationale Analyse unter Beteiligung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern zeigt, dass hinter dieser Entwicklung nicht nur medizinische, sondern auch gesellschaftliche und gesundheitspolitische Faktoren stehen. Lebererkrankungen entwickeln sich zunehmend zu einem der grössten Gesundheitsprobleme Europas. Laut der aktuellen Analyse der „EASL–Lancet Commission“ sterben jährlich rund 284’000 Menschen an Leberzirrhose oder Leberkrebs. Besonders deutlich wird dies am Anstieg der Leberkrebssterblichkeit um mehr als 50 Prozent seit dem Jahr 2000. Gleichzeitig gehören Lebererkrankungen zu den wenigen nichtübertragbaren Krankheiten, deren Häufigkeit weiter zunimmt, im Gegensatz etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder vielen Krebsarten.

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Darmkrebs-Screening gesichert: Tarif-Einigung ermöglicht Programme in Kantonen

Swiss Cancer Screening, die Einkaufsgemeinschaften der Versicherungen und prio.swiss haben die Tarifverhandlungen zu den Darmkrebs-Screening-Programmen abgeschlossen. Die Krebsliga begrüsst, dass damit die Weiterführung der organisierten, qualitätskontrollierten Vorsorge- und Früherkennungsprogramme sichergestellt ist. In der Schweiz erkranken jedes Jahr 4600 Menschen an Dickdarmkrebs, 1600 sterben an den Folgen der Erkrankung. Mit den heutigen Methoden können Darmkrebs und seine Vorstufen schon vor dem Auftreten von Symptomen in einem frühen Stadium entdeckt werden. Damit erhöhen sich die Heilungschancen und aufwändige Therapien und damit verbundene Kosten können verhindert werden. Die Krebsliga empfiehlt und unterstützt Darmkrebsvorsorgeprogramme für Personen von 50 bis 74 Jahren – alle zwei Jahre mittels Blut-im-Stuhl-Test (FIT) oder alle zehn Jahre mittels Darmspiegelung.

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Regierungsrat wählt Verena Nold Rebetez in den Spitalrat des Universitätsspitals Zürich

Der Regierungsrat hat ein neues Mitglied für den Spitalrat des Universitätsspitals Zürich (USZ) gewählt. Mit Verena Nold Rebetez konnte eine Person mit einem ausgewiesenen Leistungsausweis in verschiedenen Führungspositionen auf operativer und strategischer Ebene im Schweizer Gesundheitswesen gefunden werden. Die Wahl steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Kantonsrat. Mit Medienmitteilung vom 5. Mai 2026 hat das USZ über die Ergebnisse und den Bericht der vom Spitalrat in Auftrag gegebenen unabhängigen Untersuchungskommission (UK 16–20) informiert. Der Bericht hat offengelegt, dass die Vorkommnisse in der Klinik für Herzchirurgie in den Jahren 2016 bis 2020 wesentlich gravierender waren, als dies in den früheren externen Untersuchungsberichten festgestellt worden ist. Im Vorfeld der Publikation des Berichts haben die drei während des Untersuchungszeitraums 2016 bis 2020 im Spitalrat vertretenen Mitglieder, Regula Lüthi, Franz Hoffet und Franziska Mattes, mitgeteilt, dass sie per sofort zurücktreten, um so den Weg zu bereiten, damit das USZ und insbesondere der Spitalrat als oberstes strategisches Führungsorgan unbelastet in die Zukunft gehen kann. Da der Spitalrat gemäss Gesetz aus mindestens fünf stimmberechtigten Mitgliedern bestehen muss, hat der Regierungsrat bereits jetzt ein neues Spitalratsmitglied gewählt.

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BRITA lanciert globale Kampagne „Own Your Thing“ mit Millie Bobby Brown

Mit dem Start der neuen globalen Kampagne „Own Your Thing“, die am 7. Mai 2026 offiziell ausgerollt wurde, geht BRITA den nächsten Schritt in der Markenentwicklung und stellt Schauspielerin, Produzentin und Unternehmerin Millie Bobby Brown als erste globale Markenbotschafterin vor. Ziel der Partnerschaft ist es, die langjährige Expertise von BRITA in der Wasserfiltration mit einem kulturell relevanten Narrativ rund um Hydration zu verbinden, das insbesondere bei jüngeren Zielgruppen weltweit Anklang findet. Mit der Kampagne „Own Your Thing“ positioniert BRITA Hydration neu – über die rein funktionale Notwendigkeit hinaus – als Teil moderner Selbstfürsorge und bewusster Alltagsroutinen. Die Idee knüpft an die globale Haltung der Marke „Drink better. Do better.“ an und bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung der Marke.

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Oxford-Studie: Menschenfreundliche Chatbots stimmen falschen Annahmen zu

Warmherzig und zugleich freundlich reagierende KI-Chatbots machen deutlich häufiger sachliche Fehler und stimmen falschen Annahmen zu als jene, die nicht auf Menschenfreundlichkeit getrimmt sind. Das zeigen Forschungsergebnisse des Oxford Internet Institute der University of Oxford. Die Wissenschaftler analysierten insgesamt mehr als 400.000 Antworten von verschiedenen Chatbots und ihren modifizierten Varianten.

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Pointinger Bau entwickelt Service-Wohnprojekt für Generation 50plus

Attraktives Wohnen für Best Agers und Active Seniors – die Generationen, die das Altern neu erfinden: Best Agers (ab 50 Jahren) und Active Seniors (ab 65 Jahren) geniessen das Leben, fühlen sich von vielen früheren Verpflichtungen befreit und nutzen neue Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung oder Selbstverwirklichung. Sie sind quasi Pioniere des Älterwerdens und legen hohen Wert auf ihre Gesundheit, was auch bewusste Ernährung, Fitness und Wellness sowie ökologisches Wohnen miteinschliesst. Diese immer grösser werdende Zielgruppe im Blick hat Pointinger Bau dazu bewegt, ein eigenes massgeschneidertes Wohnkonzept zu entwickeln. Mit VEVERA bietet das für seine Green Buildings bekannte Unternehmen eine attraktive Wohn-Alternative zu Einfamilienhaus oder klassischer Eigentumswohnung.

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Öffentlicher Vortrag in Muri zu Blasen- und Beckenbodenschwäche am 6. Mai 2026

Blasenschwäche und Beckenbodenprobleme betreffen viele Frauen – von der Zeit nach einer Geburt bis ins hohe Alter. Der öffentliche Vortrag «Leise Beschwerden, grosse Wirkung - Blasen- und Beckenbodenschwäche behandeln» vom Mittwochabend, 6. Mai 2026, lädt Frauen jeden Alters dazu ein, mehr über die Funktion des Beckenbodens sowie über Prävention und moderne Behandlungsansätze zu erfahren. Der Beckenboden ist weit mehr als eine «unsichtbare» Muskelgruppe: Er trägt unsere Organe, stabilisiert die Körpermitte und beeinflusst Haltung, Wohlbefinden und Sexualität. Blasenschwäche und Senkungen von Blase oder Gebärmutter kommen häufig vor – und dennoch werden sie oft tabuisiert.

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E-Auto-Ladezeit als Snackfalle? Umfrage zeigt Essverhalten unterwegs

Elektroautos fahren lokal emissionsfrei, aber begünstigen sie womöglich ungesunde Ernährung? Neue Befragungsdaten von Civey im Auftrag von DA Direkt legen nahe: Ladepausen verlängern den Rasthof-Aufenthalt und verleiten zum Snacken. Schnell eine Wurst, ein Brötchen oder ein Schokoriegel – dazu ein zuckerhaltiger Softdrink. Während der Akku geladen wird, neigen viele Befragte dazu, eine Zwischenmahlzeit einzunehmen oder zu naschen, um die Wartezeit zu überbrücken. Wird das zur Regel, kann die süsse Ladepause zu Übergewicht führen: „Ladepositas“. Ausserdem vergleicht die Studie des Direktversicherers Annahmen von Verbrenner-Fahrern mit den Alltagserfahrungen von E-Autobesitzern und kommt zu bemerkenswerten Ergebnissen. So gibt mehr als jeder zweite E-Autofahrer an, während des Ladevorgangs zu snacken oder zu essen. 31 Prozent erledigen Einkäufe oder Besorgungen, ein Viertel der Befragten ruhen aus oder genehmigen sich ein Nickerchen. Nur 6 Prozent nutzen die Zeit für Bewegung oder körperliche Ertüchtigung. Ein möglicher Grund: die Aufenthaltsqualität an Ladestationen ist oft ausbaufähig, Sanitäranlagen fehlen und Überdachungen zum Schutz vor Sonne und Regen sind ebenfalls meist Mangelware.

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Frühlingsmarkt in Zürich: Setzlinge, Beratung und nachhaltiges Gärtnern im Mittelpunkt

Die Stadtgärtnerei veranstaltet am Samstag, 9. Mai 2026 erstmals einen Frühlingsmarkt. Neben dem Verkauf von Setzlingen stehen Umweltbildung sowie der Austausch zwischen der Bevölkerung, Fachpersonen und regionalen Anbieterinnen im Mittelpunkt. Wer auf dem Balkon eine Datteltomaten-Zucht plant oder Beratung braucht, um die Salat-Setzlinge im Garten vor Schnecken zu schützen, wird hier fündig: Der neu ins Leben gerufene Frühlingsmarkt der Stadtgärtnerei Zürich vereint einen Tag lang die Vermittlung von Gartenwissen mit dem Verkauf zarter Pflänzchen.

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Kanton Wallis fördert Projekte mit und für Menschen ab 60 Jahren

Der Kanton Wallis lanciert eine vierte Projektausschreibung mit dem Titel "Die Generationen 60+ im Mittelpunkt der Projekte". Sie ist bis zum 31. August 2026 offen. Unterstützt werden Projekte, die mit Menschen ab 60 Jahren gemeinsam entwickelt werden. Ziel ist es, ihr Engagement, ihre Fähigkeiten und ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu stärken.

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OFFA-Finale am 19. April 2026: Jetzt noch "eifach gsund" in Halle 9.1A erleben

Die OFFA endet heute (19.4.2026) in St.Gallen – und die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen setzen ein letztes Mal mit der gemeinsamen Sonderschau «eifach gsund» ein starkes Zeichen für die Gesundheit der Bevölkerung. Besucherinnen und Besucher können noch einmal an sechs Ständen erleben, wie sich Bewegung, Ernährung und psychisches Wohlbefinden einfach in den Alltag integrieren lassen – praxisnah, interaktiv und generationenübergreifend.

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Burnout: Wenn Chefs erschöpft sind, leidet die Leistung des gesamten Teams

Das Burnout einer Führungskraft strahlt auf dessen Untergebene aus. Laut einer Studie der Universität von Vaasa leidet das gesamte Team dann unter einem Mangel an Motivation. Die Leistung lässt nach. Im Extremfall verringert sich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, dem das Team angehört.

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Früh handeln bei Haarausfall: Ursachen erkennen und Haarverlust gezielt bremsen

Haarausfall betrifft viele Männer früher als erwartet. Dennoch wird das Thema oft erst dann angegangen, wenn sichtbare Veränderungen bereits fortgeschritten sind. Dr. Juste Baksanskaite, Haarmedizinerin bei Māra in Zürich, betont: „Wer früh reagiert und die Ursachen versteht, kann den Verlauf häufig verlangsamen oder stabilisieren.“

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EDU|days 2026: Wie KI und Medienkompetenz Kinder stark fürs Leben machen

Die rasanten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf unser Mediensystem sowie unsere Psychologie standen im Mittelpunkt der diesjährigen EDU|days. Knapp 500 Lehrer aus Österreich und Deutschland versammelten sich am 8. und 9. April 2026 am Campus Krems, um darüber zu diskutieren, wie Schule in einer Zeit von Deepfakes, digitalen Autokratien und vermenschlichter Technik Orientierung bieten kann. Bereits zum Auftakt der Tagung an der Universität für Weiterbildung wurde deutlich, dass die Digitalisierung im Bildungsbereich eine neue Stufe erreicht hat. In einer Zeit des stetigen Wandels sei die Fähigkeit, mit Komplexität umzugehen, zu einer zentralen Kompetenz für Lernende wie Lehrende geworden, betonte Viktoria Weber, Rektorin der Universität für Weiterbildung Krems. Wissen schaffe hier die nötige Sicherheit, um aktuelle Themen frühzeitig wissenschaftlich zu durchdringen und aktiv mitzugestalten.

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