Tipps

Wenn nichts hilft: Wie „Schmerzschrittmacher“ bei chronischen Leiden das Leben verändern

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Jan Vesper, Neurochirurg, President elect der International Neuromodulation Society (INS) und Past President der Deutschen Gesellschaft für Neuromodulation (DGNM) über „Schmerzschrittmacher“, die Kooperation von DGS, DGNM und INS – und was das für schwer chronisch Schmerzkranke bedeutet. „Wir wollen Menschen erreichen, die sich längst aufgegeben haben“, sagt Prof. Dr. Jan Vesper bei den Schmerz- und Palliativtagen 2026 in Frankfurt am Main. Dafür wollen DGS, DGNM und INS zukünftig enger zusammenarbeiten und die Neuromodulation stärker in der Versorgung chronischer Schmerzpatienten verankern. Beim Kongress stand dafür die Frage im Mittelpunkt, wie moderne neuromodulative Verfahren Menschen helfen können, bei denen andere Therapien nicht mehr ausreichen.

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Gefässerweiterung als Schlüssel: Östrogen bewahrt Frauen vor hohem Blutdruck

Das Hormon Östrogen bewahrt Frauen von einem zu hohen Blutdruck, wie Forscher der University of Waterloo um Anita Layton ermittelt haben. Die Fähigkeit des Hormons, die Blutgefässe zu entspannen und zu erweitern, also die Gefässerweiterung, ist der Schlüsselfaktor. Mit diesem Wissen lassen sich künftig wirksamere Behandlungsmöglichkeiten für Frauen nach den Wechseljahren entwickeln, da dann die Östrogenwerte natürlich abnehmen. Details sind in „Math Biosci“ nachzulesen. Mittels eines mathematischen Modells der Herz-Kreislauf- und Nierensysteme hat das Team identifiziert, welche der vielen Auswirkungen von Östrogen die wichtigste Rolle spielt. Hierfür wurde jahrelang an einem mathematischen Modell der Nieren von Frauen und des Herz-Kreislauf-Systems gearbeitet. Dieses ermöglicht mehr Flexibilität und Präzision als bei Tests mit menschlichen Teilnehmern im Labor, heisst es.

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Studie zeigt: Das menschliche Gehirn reagiert auf Snacks selbst ohne Hunger oder Appetit

Das menschliche Gehirn reagiert auf verlockende Essensreize, auch wenn der Appetit eigentlich gestillt ist. Zu dem Schluss kommen Forscher von der University of East Anglia. In einer Welt voll Werbung und Hinweisen auf Snacks an jeder Ecke sagen diese Forschungsergebnisse viel darüber aus, warum so viele Menschen Probleme damit haben, ein gesundes Gewicht zu halten. Laut Forschungsleiter Thomas Sambrook ist der weltweite Anstieg der Fettleibigkeit nicht nur auf die Willenskraft zurückzuführen. Es gehe vielmehr darum, dass eine Umgebung voller Lebensmittel und erlernte Reaktionen auf appetitanregende Reize die natürlichen Appetitkontrollen des Körpers überwältigen. „Wir wollten besser verstehen, wie unser Gehirn auf Essensreize reagiert, auch wenn wir längst satt sind.“

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Zusammenspiel von DNA und Verhalten entscheidend für gesundes Altern

Lebensstil und Verhalten sowie der sozioökonomische Status spielen wichtige Rollen für ein gesundes Alter. Diese Schlüsselfaktoren können in Abhängigkeit von der DNA eines Menschen jedoch unterschiedlich wirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter der Leitung der Adelaide University. Sie zeigt erstmals, wie die Qualität der Ernährung, körperliche Aktivität, Rauchen, Bildung, das Arbeitsverhältnis und soziales Engagement sich auf den Alterungsprozess auswirken – je nach genetischer Veranlagung. Die Ergebnisse der Studie sind kürzlich in „The Journals of Gerontology: Biological Sciences“ publiziert worden.

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Gesund durch die Erkältungszeit: Bewegung und Ernährung unterstützen die Abwehr

Ob Grippe oder Erkältung: Auch wenn der Winter vorbei ist, haben Viren immer noch leichtes Spiel. Deshalb ist es wichtig, das körpereigene Immunsystem zu stärken. Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV, weiss, wie das gelingt. Es muss nicht immer gleich ein stundenlanges Workout sein: Bereits moderate sportliche Aktivitäten tragen zur Stärkung des Immunsystems bei. Am besten ist Bewegung an der frischen Luft. Das bringt den Kreislauf auf Trab, vertreibt Müdigkeit und versorgt den Körper zudem mit Vitamin D. „Bereits 20 Minuten Spazierengehen oder Radfahren täglich – idealerweise bei Sonnenschein – reichen aus“, so Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. „Wer langfristig seinem Immunsystem, seiner Fitness und damit insgesamt seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte versuchen, regelmässige Bewegung in seinen Alltag zu integrieren.“

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DGG veröffentlicht neue Patientenflyer zu Mangelernährung und Proteinbedarf im Alter

Die Arbeitsgruppe Ernährung und Stoffwechsel der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat zwei neue Patientenflyer veröffentlicht, die praxisnahe Hilfen in den Bereichen Mangelernährung und Proteinversorgung für den Alltag älterer Menschen bieten. „Hausarztpraxen, Geriaterinnen und Geriater, Pflegeeinrichtungen und weitere Versorgungspartner bieten die Flyer ein niedrigschwelliges Instrument, um Mangelernährung und unzureichende Proteinaufnahme strukturiert anzusprechen, zu erklären und erste Massnahmen einzuleiten“, sagt AG-Leiterin Dr. Mirja Katrin Modreker. Beide Flyer können über die Website der Arbeitsgruppe kostenlos heruntergeladen, in Arztpraxen ausgedruckt und mit Praxisstempel versehen an Patientinnen und Patienten, Angehörige und andere Interessierte weitergegeben werden.

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Genuss aus der Region: Das Golf Panorama feiert die "Bluescht"

Im Rahmen der kommenden „Bluescht“ und mitten im Herzen des „Apfelkantons“ Thurgau widmet sich das Wellnesshotel Golf Panorama der Natur, Regionalität und dem lokalen Genuss jetzt noch konsequenter als zuvor. Das Haus stellt die lokale Frucht ins Zentrum – als Symbol für Frische, Vitalität und Wellness aus der Kraft der lokalen Natur. Passend zur kommenden Blühte hat das Hotel dazu ein entsprechendes Arrangement erstellt.

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Jodmangel: Warum die richtige Versorgung für die Schilddrüse entscheidend ist

Jod gehört zu den wichtigsten Spurenelementen für den menschlichen Körper. Ohne ausreichend Jod kann die Schilddrüse ihre Hormone nicht in der benötigten Menge herstellen. Genau diese Hormone steuern zentrale Prozesse wie Energieproduktion, Stoffwechsel, Konzentration und hormonelle Balance. Viele Menschen gehen davon aus, dass Jodmangel längst kein Thema mehr ist. Doch aktuelle Untersuchungen zeigen ein anderes Bild. Gerade Frauen nehmen häufig zu wenig Jod auf. Besonders im gebärfähigen Alter kann eine unzureichende Versorgung spürbare Folgen haben.

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Venenerkrankungen nehmen stark zu: Immer mehr junge Menschen betroffen

Chronische Venenerkrankungen zählen zu den häufigsten Gefässerkrankungen in Deutschland, werden aber oft unterschätzt. Die bislang grösste deutsche Bevölkerungsstudie zu diesem Thema, die Bonner Venenstudie, zeigt: Rund 59 Prozent der Erwachsenen weisen bereits Veränderungen am Venensystem auf, etwa 23 Prozent leiden an behandlungsbedürftigen Krampfadern. Fortgeschrittene Formen einer chronischen Venenschwäche betreffen sechs bis sieben Prozent der Bevölkerung. Auch aktuelle europäische Leitlinien bestätigen: Venenerkrankungen sind weit verbreitet und medizinisch relevant. Vor allem, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt werden. Gleichzeitig beobachten Fachärzte einen klaren Trend: Immer häufiger zeigen auch jüngere Menschen erste Beschwerden. Bewegungsmangel, lange Sitzzeiten im Berufsalltag und veränderte Lebensgewohnheiten gelten als wesentliche Risikofaktoren.

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Biohacking im Alltag: Zwischen Selbstoptimierung und echter Gesundheit

Eisbäder, Fastenfenster, Nahrungsergänzungsmittel und smarte Wearables – Biohacking hat sich in den letzten Jahren vom Nischentrend zur breiten Gesundheitsbewegung entwickelt. Die Idee dahinter ist verlockend: Mit gezielten Massnahmen den eigenen Körper optimieren, die Energie steigern und den Alterungsprozess verlangsamen. Doch zwischen wissenschaftlich fundierten Ansätzen und kurzfristigen Hypes liegt ein entscheidender Unterschied. Was dabei oft vergessen wird: Der Körper ist kein Projekt – sondern ein komplexes System.

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Darmgesundheit stärken: Wie Zeolith vor schädlichen Umweltstoffen schützen kann

Reizdarm, Leaky Gut, chronische Entzündungen, Darmkrebs, Depressionen, neurodegenerative Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes: Die Prävalenz sogenannter Zivilisationskrankheiten steigt seit Jahren kontinuierlich an. Parallel dazu nimmt die wissenschaftliche Evidenz zu, dass vor allem Umweltbelastungen und moderne Ernährungsgewohnheiten die Darmbarriere und das Mikrobiom massgeblich beeinflussen. Im Zentrum vieler aktueller Forschungsarbeiten steht daher das intestinale System – nicht mehr nur als Verdauungsorgan, sondern als komplexes Regulations- und Schutzsystem des gesamten Organismus.

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Frauengesundheit 2026: Ganzheitliche Pflege von Kopf bis Fuss – Hormone, Haut und Darm

Die Gesundheit der Frau ist komplex, fein abgestimmt und einzigartig. Sie verändert sich stetig – im Monatsrhythmus, im Jahreslauf und durch die verschiedenen Lebensphasen hinweg. 2026 rückt ein ganzheitlicher Blick auf den weiblichen Körper stärker in den Fokus: von Kopfhaut bis Fusssohle, von mentaler Balance bis hormoneller Stabilität. „Frauengesundheit von top to toe“ beschreibt einen neuen Ansatz, der den Körper nicht in Einzelteile zerlegt, sondern als zusammenhängendes System versteht. Ein System, das Aufmerksamkeit, Wissen und liebevolle Pflege verdient.

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Hörverlust vorbeugen: Wichtige Tipps für langfristige Hörgesundheit

Gutes Hören ist eine Voraussetzung für Lebensqualität, soziale Teilhabe und Sicherheit im Alltag. Trotzdem wird die Hörgesundheit oft vernachlässigt – in der Regel, weil sich Hörveränderungen schleichend einstellen und lange unbemerkt bleiben. Dabei betrifft Hörverlust nicht nur ältere Menschen: Lärm, Stress, Kopfhörer, Erkrankungen oder berufliche Belastungen können das Gehör in jedem Alter beeinträchtigen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig auf Warnzeichen zu achten und das Gehör regelmässig überprüfen zu lassen. Wissenswertes und Tipps rund um die Vorsorge und moderne Hörakustik präsentiert xund24.ch in Kooperation mit Hörmelodie.

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Gesund ins Jahr 2026 starten – mit kleinen Veränderungen und neuen Gewohnheiten

Neues Jahr, neue Vorsätze, und oft auch neuer Druck. Viele nehmen sich im Januar zu viel vor, dann kommt der Alltag, und plötzlich fühlt sich alles wie ein Scheitern an. Dabei braucht ein gesunder Start ins 2026 keine Perfektion, sondern Gewohnheiten, die auch an müden Tagen Platz haben. Kleine Veränderungen wirken wie ein gut sitzender Schuh, sie drücken nicht, sie tragen. Wer im Kleinen beginnt, bleibt eher dran. Und wer dranbleibt, spürt Wirkung, im Körper wie auch im Kopf. xund24.ch setzt dabei auf das, was wirklich funktioniert: machbare Schritte und klare Ideen.

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Suchtprävention: 8'000 Franken für das Freizeitzentrum Obwalden vom Kanton

Der Kanton Obwalden unterstützt das Freizeitzentrum Obwalden mit einem Teil der Mittel aus dem Alkoholzehntel. Grundsätzlich finanziert der Kanton mit einem Teil des Alkoholzehntels jährlich verschiedene Massnahmen und Angebote für die Vorbeugung und Bekämpfung von Suchtmittel. Der Kanton Obwalden erhält aus dem Geschäftsjahr 2024 insgesamt 122 512 Franken aus dem Alkoholzehntel. Dieser Betrag entspricht dem Bevölkerungsanteil des Kantons an der Gesamtschweiz. Mit diesen Mitteln unterstützt der Kanton unter anderem das Freizeitzentrum Obwalden (FZO) mit einem Beitrag von 8 000 Franken.

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Wie man sich gegen künftige Grippe-Varianten schützt: Was die Wissenschaft empfiehlt

Die Grippe ist keine stabile Krankheit – sie verändert sich jedes Jahr, passt sich an und überrascht selbst erfahrene Immunsysteme immer wieder neu. Wer sich nachhaltig schützen will, braucht mehr als die Erinnerung an die letzte Impfung. Jedes Jahr im Herbst beginnt das gleiche Ritual: Die Gesundheitsbehörden analysieren die zirkulierenden Influenzaviren, treffen eine Prognose über die wahrscheinlichsten Varianten der kommenden Saison und passen den Grippeimpfstoff entsprechend an. Manchmal liegt die Prognose gut, manchmal weniger gut – und in beiden Fällen ist die Bevölkerung mit einer neuen Variante konfrontiert, gegen die der Schutz unvollständig sein kann. Hinzu kommen gelegentlich pandemische Ausbrüche mit völlig neuen Virusstämmen, wie die Welt zuletzt 2009 mit der Schweinegrippe und 2020 mit einem neuartigen Coronavirus erlebt hat. Wer versteht, wie Grippeviren funktionieren und welche Schutzmassnahmen wirklich wirken, ist besser gerüstet als jene, die nur auf den nächsten Impftermin warten.

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