Arbeitswelt

Inselspital Bern: Georgios Mantokoudis wird neuer Klinikdirektor und HNO-Chefarzt

Die Geschäftsleitung der Insel Gruppe hat Prof. Dr. med. Georgios Mantokoudis per 1. August 2026 zum neuen Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Kopf- und Halschirurgie ernannt. Gleichzeitig übernimmt er eine ordentliche Professur für Oto-Rhino-Laryngologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern. Georgios Mantokoudis folgt auf Prof. Dr. med. Marco Caversaccio, der per 31. Juli 2026 ausserordentlich emeritiert wird, nachdem er seine Anstellung um ein Semester verlängert hatte.

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Ferienjob in der Schweiz: Was Jugendliche, Eltern und Betriebe wissen müssen

Sommerferien, leeres Portemonnaie, viel Zeit – für viele Jugendliche in der Schweiz ist das die perfekte Ausgangslage für einen Ferienjob. Was zunächst nach Nebenverdienst klingt, ist oft weit mehr: erster Kontakt mit der Arbeitswelt, echte Verantwortung, neue Fähigkeiten und ein Selbstbewusstsein, das kein Schulzeugnis vermitteln kann. Für Betriebe wiederum sind Ferienjobber flexible Unterstützung in der umsatzstarken Sommersaison – wenn man die rechtlichen Spielregeln kennt. In der Schweiz sind Ferienjobs für Jugendliche klar gesetzlich geregelt. Das Arbeitsgesetz (ArG) und die Jugendarbeitsschutzverordnung (ArGV 5) schützen Minderjährige vor übermässiger Belastung und gefährlichen Tätigkeiten. Was wo und ab wann erlaubt ist – und was nicht – erklärt dieser Ratgeber.

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Universität Lausanne: Forschen und Studieren am Genfersee seit fast 500 Jahren

Wer einmal auf dem Campus Dorigny spaziert ist, versteht schnell, warum die Universität Lausanne zu den begehrtesten Studienorten der Schweiz zählt. Grüne Wiesen, der Blick auf den Genfersee, moderne Architektur und mittendrin eine der vielseitigsten Forschungsuniversitäten des Landes – die Université de Lausanne, kurz UNIL, vereint akademische Exzellenz mit einer Lebensqualität, die kaum ein anderer Universitätsstandort bietet. Was 1537 als theologische Académie de Lausanne begann, ist heute eine internationale Forschungsuniversität mit globalem Ruf, fast 17'000 Studierenden aus rund 130 Ländern und über 210 Forschungs- und Lehreinheiten. Im Jahr 1890 erhielt die Institution den Status einer Universität. 1970 verlegte sie ihre Aktivitäten aus der Innenstadt auf den heutigen Campus in Dorigny – direkt am Genferseeufer gelegen und heute Teil des grössten Bildungs- und Forschungszentrums der Schweiz.

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Jedes vierte Schulkind hat Rückenschmerzen – Experten geben Tipps für den Alltag

Rückenschmerzen gelten als typisches Erwachsenenleiden, doch die Realität sieht anders aus: Laut DAK-Präventionsradar 2024 klagt bereits jedes vierte Schulkind mindestens einmal pro Woche über Rückenschmerzen – Tendenz steigend. Dabei sind viele Ursachen hausgemacht: schlecht sitzende Schulranzen, unpassende Möbel, zu viel Medienkonsum und zu wenig Bewegung. Eine aktuelle Analyse mehrerer Studien zeigt: Jede zusätzliche Stunde tägliche Bildschirmzeit erhöht das Rückenschmerzrisiko bei Kindern und Jugendlichen um rund 26 Prozent. „Vielseitige Bewegungserfahrungen und rückenfreundliche Bedingungen von Anfang an legen den Grundstein für einen gesunden Lebensstil“, sagt Dr. Dieter Breithecker, Bewegungswissenschaftler und Experte für Kinderrücken bei der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Die AGR gibt Orientierung – mit konkreten Tipps für eine rückenfreundliche Schulausstattung und dem AGR-Gütesiegel für ergonomische Produkte.

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Sandra Hürlimann übernimmt interimistisch die Leitung der Pathologie am LUKS

Der Verwaltungsrat der LUKS Gruppe hat Dr. med. Sandra Hürlimann, bisherige Co-Chefärztin der Pathologie am Luzerner Kantonsspital (LUKS), per 1. Juli 2026 zur Chefärztin Pathologie ad interim gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Joachim Diebold an, der Ende April 2026 pensioniert wurde. Dr. med. Sandra Hürlimann absolvierte ihr Medizinstudium von 1990 bis 1996 an der Universität Zürich und promovierte zwei Jahre später am Anatomischen Institut der Universität Zürich. 2004 erlangte sie den Facharzttitel für Pathologie, 2019 den Schwerpunkttitel Molekularpathologie. Ergänzend absolvierte sie den CAS „Personalized Molecular Oncology“ an der Universität Basel.

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Prof. Dr. med. Andreas Christe wird neuer Chefarzt der Radiologie im Spital Emmental

Der Verwaltungsrat des Spitals Emmental hat Prof. Dr. med. Andreas Christe zum neuen Chefarzt und Leiter des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie gewählt. Er folgt auf Dr. med. Urspeter Knecht. „Mit Prof. Dr. med. Andreas Christe gewinnen wir eine Persönlichkeit, die klinische Exzellenz, wissenschaftliche Innovationskraft und Führungserfahrung vereint. Seine profunde überregionale Verankerung, sein vertieftes Verständnis für universitäre sowie nicht-universitäre Spitalsysteme, seine Expertise in der modernen Bildgebung und sein Engagement für die Weiterentwicklung der Radiologie machen ihn zur idealen Besetzung für diese wichtige Führungsfunktion“, sagt Regula Feldmann, CEO des Spitals Emmental.

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Leicht, frisch, überraschend: Drei leckere Sommersalate für Familie und Büro

Wenn die Temperaturen steigen, verändert sich auch der Hunger. Schwere Mahlzeiten werden zur Last, die Küche bleibt am liebsten kalt, und was auf den Tisch kommt, soll frisch, schnell und trotzdem richtig gut sein. Genau da hat der Salat seinen grossen Auftritt – und er kann weit mehr, als viele denken. Salat ist im Sommer nicht Diätkost oder Beilage zweiter Klasse. Er ist die ideale Hauptmahlzeit: schnell zubereitet, leicht verdaulich, nährstoffreich und – wenn man die richtigen Zutaten kombiniert – ein echter Genuss. Die folgenden drei Ideen beweisen, dass ein Salat überraschen, verführen und begeistern kann.

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Kantonsspital Uri: Wohlfühlarchitektur und moderne Medizin im Herzen der Zentralschweiz

Wer im Kanton Uri medizinische Hilfe braucht, findet sie in Altdorf – im Kantonsspital Uri (KSU). Das Spital versorgt die rund 38'500 Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons mit einer breiten medizinischen Grundversorgung, rund um die Uhr, stationär und ambulant. Seit dem Bezug des modernen Neubaus im Sommer 2022 steht der Bevölkerung eine der zeitgemässesten Spitalinfrastrukturen der Zentralschweiz zur Verfügung. Das Kantonsspital Uri ist eine selbständige Unternehmung des öffentlichen Rechts. Sein Auftrag ist im Gesetz über das Kantonsspital Uri sowie im Leistungsauftrag des Landrates verankert: bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige Spitalversorgung zu tragbaren Kosten – für alle Urnerinnen und Urner.

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HUG Genf: Das Universitätsspital im Porträt – Forschung, Finanzen und Medizin

Am 24. Juni 2026 meldet Frankreich den ersten Ebola-Fall auf europäischem Boden seit Beginn des aktuellen Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo. Betroffen ist ein Arzt, der zuvor im Einsatzgebiet gearbeitet hatte. Die französischen Gesundheitsbehörden reagierten umgehend. Gleichzeitig richtete sich der Blick nach Genf. Hier hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihren Hauptsitz. Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus mahnte zur Besonnenheit, lobte die schnelle Reaktion der Behörden und erinnerte an die enormen Risiken, denen medizinische Einsatzkräfte in Epidemiegebieten täglich ausgesetzt sind. Doch Genf ist weit mehr als der Sitz der WHO. Von hier aus koordiniert Médecins Sans Frontières (MSF) zahlreiche internationale Hilfseinsätze. Und hier befinden sich die Hôpitaux Universitaires de Genève (HUG) mit dem einzigen Labor der biologischen Sicherheitsstufe 4 (BSL-4) der Schweiz – jenem Hochsicherheitslabor, in dem einige der gefährlichsten Krankheitserreger der Welt untersucht werden. Ebola gehört seit vielen Jahren zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten der dortigen Forschung.

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Homeoffice ohne Klimaanlage: An heissen Sommertagen einen kühlen Kopf bewahren

Halb acht, der Laptop läuft, das Fenster ist schon seit einer Stunde geschlossen – und trotzdem klettert das Thermometer im Arbeitszimmer unaufhörlich. Wer im Homeoffice keine Klimaanlage hat, kämpft an warmen Sommertagen auf zwei Fronten gleichzeitig: gegen die Wärme und gegen sinkende Konzentration. Beides lässt sich mit den richtigen Massnahmen spürbar in den Griff bekommen. Im Homeoffice ist man in Sachen Raumtemperatur weitgehend auf sich selbst gestellt. Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) gilt im Homeoffice der Grundsatz, dass man selbst für ein angemessenes Arbeitsklima verantwortlich ist – anders als im Büro, wo der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht hat. Wer also ohne Klimaanlage arbeitet, braucht keine Beschwerde beim Arbeitsinspektorat, sondern einen guten Plan.

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Asphaltieren bei Hitze: Fluch und Segen – was Strassenbauer wissen müssen

Wenn der frisch verlegte Belag dampft und die Luft darüber flirrt, ist für die Kolonne auf der Baustelle längst Hochsommer. Was für Autofahrende höchstens ein paar Minuten Umweg bedeutet, ist für die Crew ein Knochenjob in praller Hitze – und ausgerechnet der Moment, in dem das Material selbst am liebsten arbeitet. Hohe Temperaturen sind im Strassenbau beides zugleich: ein technischer Vorteil beim Einbau und eine Belastung für Mensch und fertigen Belag. Wer versteht, warum das so ist, erkennt auch, weshalb sich auf Schweizer Baustellen in den letzten Jahren beim Hitzeschutz einiges verändert hat.

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Tag der Versicherer St.Gallen – Prävention, Resilienz und psychische Gesundheit im Fokus

Naturgefahren, Cyberangriffe und die starke Zunahme psychischer Erkrankungen zeigen, wie wichtig tragfähige Versicherungslösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wie Risiken auch künftig tragbar und finanzierbar bleiben, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft am Tag der Versicherer in St. Gallen. Für eine zweite Amtsperiode als Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV bestätigt wurde Stefan Mäder. Neu in den Vorstand gewählt wurden Mirjam Bamberger, Patric Deflorin und Peter Giger.

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Bundesrat stärkt Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung in der Schweiz

Der Bundesrat hat die Prioritäten der Agenda Grundversorgung verabschiedet. Ziel ist es, den langfristigen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung in der Schweiz sicherzustellen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung des ärztlichen Nachwuchses sowie die Stärkung der hausärztlichen Versorgung durch neue Versorgungsmodelle und eine breitere Aufgabenverteilung. Die Agenda Grundversorgung wurde 2024 lanciert und gemeinsam mit rund 80 Organisationen und Akteuren des Gesundheitswesens weiterentwickelt. Ein Fachbericht definiert insgesamt 18 Massnahmen zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung in der Schweiz.

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Suva verstärkt Kontrollen zum Schutz von Arbeitern bei hohen Temperaturen

In den nächsten Tagen wird eine Phase mit Temperaturen von über 30 Grad im Schatten erwartet. Insbesondere bei schweren Arbeiten im Freien sind Schutzmassnahmen unerlässlich, um gesundheitlichen Problemen und körperlichen Schädigungen vorzubeugen. Die Suva wird bei ihren Kontrollen verstärkt darauf achten, ob die erforderlichen Schutzmassnahmen umgesetzt werden. Der Klimawandel und die steigenden Sommertemperaturen wirken sich zunehmend auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen im Freien sowie auf Arbeitszeiten und Arbeitsabläufe aus. Arbeitgebende sind gesetzlich verpflichtet, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen. Die Suva zeigt auf, welche Massnahmen dafür notwendig sind und appelliert an Unternehmen, diese rechtzeitig umzusetzen.

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Kinderschutz und Gesundheit: Sechs Kantone intensivieren ihre Zusammenarbeit

Das erste interkantonale Treffen der Westschweiz zum Thema Kinderschutz fand heute im Château Saint-Maire in Lausanne statt. Daran teil nahmen die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus den Kantonen Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Wallis und Waadt. Das Treffen bildet den Auftakt für einen regelmässigen Dialog zwischen den Westschweizer Kantonen, um die gemeinsamen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz von Minderjährigen besser zu bewältigen und die Fachpersonen in diesem Bereich zu unterstützen. Auf Einladung des Waadtländer Staatsrats Vassilis Venizelos nahmen die für den Jugendschutz zuständigen politischen Verantwortlichen sowie die Leiterinnen und Leiter der betroffenen kantonalen Stellen an diesem Treffen teil. Es wurde vom Département de la jeunesse, de l’environnement et de la sécurité (DJES) organisiert und ist Ausdruck eines gemeinsamen Willens, über gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren, bewährte Praktiken zu teilen und die Kinderschutzmassnahmen in der Westschweiz kohärenter zu gestalten, um Kinder besser zu schützen.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Emmentaler Wirbelsäulenchirurg erhält Best Paper Award in Istanbul

Der „Best Paper Award“ im renommierten „Global Spine Journal“ geht an PD Dr. Sebastian Bigdon von der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental. Am Global Spine Congress 2026 in Istanbul, dem weltweit bedeutendsten Kongress für Wirbelsäulenchirurgie, wurde PD Dr. Sebastian Bigdon, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wird vom Global Spine Journal vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der internationalen Wirbelsäulenchirurgie.

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Neuer Chefarzt Radiologie am Spital Muri: Keivan Daneshvar übernimmt Leitung

Die Spitalleitung hat PD Dr. med. Keivan Daneshvar zum neuen Chefarzt Radiologie gewählt. Er tritt seine Funktion am 1. Dezember 2026 an und übernimmt die Nachfolge Dr. med. Dragoljub Pisteljic, der Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand treten und seine Tätigkeit als Chefarzt Radiologie abgeben wird.

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