Arbeitswelt

Tag der Versicherer St.Gallen – Prävention, Resilienz und psychische Gesundheit im Fokus

Naturgefahren, Cyberangriffe und die starke Zunahme psychischer Erkrankungen zeigen, wie wichtig tragfähige Versicherungslösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wie Risiken auch künftig tragbar und finanzierbar bleiben, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft am Tag der Versicherer in St. Gallen. Für eine zweite Amtsperiode als Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV bestätigt wurde Stefan Mäder. Neu in den Vorstand gewählt wurden Mirjam Bamberger, Patric Deflorin und Peter Giger.

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Bundesrat stärkt Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung in der Schweiz

Der Bundesrat hat die Prioritäten der Agenda Grundversorgung verabschiedet. Ziel ist es, den langfristigen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung in der Schweiz sicherzustellen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung des ärztlichen Nachwuchses sowie die Stärkung der hausärztlichen Versorgung durch neue Versorgungsmodelle und eine breitere Aufgabenverteilung. Die Agenda Grundversorgung wurde 2024 lanciert und gemeinsam mit rund 80 Organisationen und Akteuren des Gesundheitswesens weiterentwickelt. Ein Fachbericht definiert insgesamt 18 Massnahmen zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung in der Schweiz.

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Suva verstärkt Kontrollen zum Schutz von Arbeitern bei hohen Temperaturen

In den nächsten Tagen wird eine Phase mit Temperaturen von über 30 Grad im Schatten erwartet. Insbesondere bei schweren Arbeiten im Freien sind Schutzmassnahmen unerlässlich, um gesundheitlichen Problemen und körperlichen Schädigungen vorzubeugen. Die Suva wird bei ihren Kontrollen verstärkt darauf achten, ob die erforderlichen Schutzmassnahmen umgesetzt werden. Der Klimawandel und die steigenden Sommertemperaturen wirken sich zunehmend auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen im Freien sowie auf Arbeitszeiten und Arbeitsabläufe aus. Arbeitgebende sind gesetzlich verpflichtet, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen. Die Suva zeigt auf, welche Massnahmen dafür notwendig sind und appelliert an Unternehmen, diese rechtzeitig umzusetzen.

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Kinderschutz und Gesundheit: Sechs Kantone intensivieren ihre Zusammenarbeit

Das erste interkantonale Treffen der Westschweiz zum Thema Kinderschutz fand heute im Château Saint-Maire in Lausanne statt. Daran teil nahmen die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus den Kantonen Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Wallis und Waadt. Das Treffen bildet den Auftakt für einen regelmässigen Dialog zwischen den Westschweizer Kantonen, um die gemeinsamen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz von Minderjährigen besser zu bewältigen und die Fachpersonen in diesem Bereich zu unterstützen. Auf Einladung des Waadtländer Staatsrats Vassilis Venizelos nahmen die für den Jugendschutz zuständigen politischen Verantwortlichen sowie die Leiterinnen und Leiter der betroffenen kantonalen Stellen an diesem Treffen teil. Es wurde vom Département de la jeunesse, de l’environnement et de la sécurité (DJES) organisiert und ist Ausdruck eines gemeinsamen Willens, über gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren, bewährte Praktiken zu teilen und die Kinderschutzmassnahmen in der Westschweiz kohärenter zu gestalten, um Kinder besser zu schützen.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Emmentaler Wirbelsäulenchirurg erhält Best Paper Award in Istanbul

Der „Best Paper Award“ im renommierten „Global Spine Journal“ geht an PD Dr. Sebastian Bigdon von der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental. Am Global Spine Congress 2026 in Istanbul, dem weltweit bedeutendsten Kongress für Wirbelsäulenchirurgie, wurde PD Dr. Sebastian Bigdon, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wird vom Global Spine Journal vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der internationalen Wirbelsäulenchirurgie.

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Neuer Chefarzt Radiologie am Spital Muri: Keivan Daneshvar übernimmt Leitung

Die Spitalleitung hat PD Dr. med. Keivan Daneshvar zum neuen Chefarzt Radiologie gewählt. Er tritt seine Funktion am 1. Dezember 2026 an und übernimmt die Nachfolge Dr. med. Dragoljub Pisteljic, der Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand treten und seine Tätigkeit als Chefarzt Radiologie abgeben wird.

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Ergonomie am Arbeitsplatz: Was die SUVA empfiehlt – und wie Betriebe davon profitieren

Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen nach langen Arbeitstagen – das sind keine Kleinigkeiten, sondern die häufigsten Ursachen für Arbeitsausfälle in Schweizer Betrieben. Die SUVA schätzt, dass Muskel-Skelett-Erkrankungen rund 30 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage verursachen. Das Gute: Die meisten dieser Probleme lassen sich durch eine konsequent ergonomisch gestaltete Betriebseinrichtung verhindern – mit überschaubarem Aufwand und messbarem Nutzen. Ergonomie ist die Wissenschaft von der Anpassung der Arbeit an den Menschen – nicht umgekehrt. Wer seinen Betrieb, sein Büro oder seinen Arbeitsplatz ergonomisch einrichtet, reduziert nicht nur Krankenstand und Unfallrisiko, sondern steigert nachweislich die Produktivität. Die SUVA belegt: Ergonomische Investitionen amortisieren sich in Schweizer Unternehmen im Durchschnitt innerhalb von zwei Jahren durch reduzierte Absenzen.

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Versteckte Mehrarbeit und KI-Burnout belasten Fachkräfte zunehmend

Laut neuen Erkenntnissen des globalen Unternehmens für Talentlösungen Robert Walters geben 8 von 10 Berufstätigen an, dass sich ihr Aufgabenbereich in den letzten 12 Monaten inoffiziell erweitert hat. Die Kurzumfrage zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer nun zusätzliche Arbeitsaufgaben bewältigt, die aus gestiegenen Erwartungen in den letzten 12 Monaten resultieren, ohne dass dies offiziell anerkannt wird, ohne zusätzliche Bezahlung oder ohne Aufstiegsmöglichkeiten.

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Bergblick Hotel & Spa im Tannheimer Tal überzeugt mit Wellness und Gourmetküche

Das Tannheimer Tal in den Allgäuer Alpen zählt mit seinen idyllischen Almwiesen, beeindruckenden Gipfeln und klaren Bergseen zu den schönsten Hochtälern Europas. Auf rund 1.150 Metern Höhe befindet sich das luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel Bergblick Hotel & Spa – ausgezeichnet mit dem Holiday Check Award 2026 und dem Michelin Stern Keys. Ein Ort, an dem Gäste dem Alltag entfliehen und sich bewusst Zeit für sich nehmen. Gastgeber Daniel Braun beschreibt die Philosophie des Hauses so: Hier finden Menschen Zeit für das, was im Alltag oft zu kurz kommt – den Moment bewusst zu erleben und ihn zu etwas Besonderem zu machen. Schon beim Betreten des Hotels wird die angenehme Atmosphäre dieses Rückzugsortes spürbar. Das Bergblick verbindet modernen alpinen Stil mit rustikalem Luxus und viel Liebe zum Detail. Handgefertigte Möbel, ausgewählte Kunstwerke sowie eine Sammlung historischer Uhren und Comtoise Uhren verleihen dem Hotel einen einzigartigen Charakter. Diese Uhren sind Teil der Kunstsammlung des Hauses und spiegeln die Philosophie wider, dass Zeit hier eine entschleunigte und bewusste Rolle spielt. Die stilvoll eingerichteten Zimmer und Suiten unterstreichen dieses Gefühl und bieten zusätzlich einen beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Bergwelt.

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Mehr als 3000 Menschen absolvieren Pflegeausbildung in der Zentralschweiz

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZGDK) traf sich unter dem Präsidium von Regierungsrat Damian Meier, SZ, am 18. Mai 2026 im Rathaus in Schwyz zu ihrer Frühjahrssitzung. Im Fokus der Sitzung standen eine Präsentation des Gesundheitsclusters Zentralschweiz sowie eine Übersicht über die laufenden Projekte von XUND. Im Rahmen der Sitzung vom 18. Mai 2026 befasste sich die ZGDK mit einer breiten Palette an Themen. Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktoren liessen sich über das Projekt „Gesundheitscluster Zentralschweiz“ informieren. Im Zentrum des Projekts steht die Idee, die Zusammenarbeit zwischen den drei Bildungs- und Forschungseinrichtungen in der Zentralschweiz – dem Bildungszentrum XUND, der Universität Luzern und der Hochschule Luzern – systematisch und kontinuierlich zu vertiefen, das heisst Synergien für die Ausbildung, Weiterbildung und Forschung zu nutzen, Angebote gemeinsam zu entwickeln und auf diesem Weg einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz zu leisten.

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Behinderung ist keine Schwäche: Warum Unternehmen endlich umdenken müssen

Der Arbeitsmarkt hat kein Talentproblem. Er hat ein Wahrnehmungsproblem. Noch nie wurde so laut über Fachkräftemangel gesprochen wie heute. Unternehmen suchen verzweifelt nach Mitarbeitenden, Teams arbeiten am Limit und ganze Branchen geraten zunehmend unter Druck. Gleichzeitig geschieht etwas, das kaum jemand offen ausspricht: Tausende qualifizierte Menschen bleiben für Unternehmen unsichtbar, obwohl sie arbeiten wollen, Verantwortung übernehmen möchten und wertvolle Fähigkeiten mitbringen.

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Gesundheit Sprechstunde lanciert neues Schweizer Magazin für Medizin und Prävention

Mit der „Gesundheit Sprechstunde“ lanciert die zur Medienart Gruppe zugehörige Gesundheit Sprechstunde GmbH im Mai 2026 ein neues Schweizer Gesundheitsmagazin. Das Format erscheint als Heft-in-Heft in den Zeitschriften „annabelle“ und „Zeitlupe“ sowie digital auf gesundheit-sprechstunde.ch. Die „Gesundheit Sprechstunde“ richtet sich an Leserinnen und Leser, die medizinische Themen verständlich, fundiert und praxisnah aufbereitet erhalten möchten. Das Magazin verbindet medizinische Expertise mit alltagsnahen Erklärungen und persönlichen Geschichten. Im Zentrum stehen Krankheitsbilder, Prävention, Therapien sowie Orientierung im Gesundheitswesen – nahbar und verständlich erklärt von namhaften Expertinnen und Experten aus der Schweiz.

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Publireportagen

Clown, Humor und Komik: Seminar mit Udo Berenbrinker in Basel

Im Rahmen seiner Europa-Tournee lädt Udo Berenbrinker, internationaler Trainer für Clown, Humor und Kommunikation, in das „Humor Labor Pello“ nach Basel ein. In seinem Grundlagen-Seminar Clown - Humor - Komik begegnen die Teilnehmer einem der berührendsten, frechsten und zugleich menschlichsten Elemente des Theaters, dem Clown in sich selbst. Der Clown vereint Kindsein und Schauspielkunst. Er folgt keiner Logik, kennt keine gesellschaftlichen Konventionen und lässt sich von den kleinsten Dingen aus der Bahn werfen, während er den grossen Herausforderungen des Lebens mit überraschender Leichtigkeit und innerem Frieden begegnet. Er wirkt fast wie aus einer anderen Welt und ist doch zutiefst menschlich.

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Spitalzentrum Oberwallis führt roboterassistierte Chirurgie in der Urologie ein

Visp, 13. Mai 2026 – Die Urologie am Spitalzentrum Oberwallis SZO erlebt derzeit einen bedeutenden technologischen Fortschritt: Künftig werden urologische Eingriffe durch den Einsatz roboterassistierter Systeme wie die Da Vinci Technologie unterstützt. Diese Innovation verspricht nicht nur eine höhere Präzision bei Operationen, sondern auch eine schnellere Genesung für Patientinnen und Patienten. Bei der roboterassistierten Chirurgie steuert der Operateur ein hochentwickeltes System über eine Konsole. Die Bewegungen der menschlichen Hand werden dabei in feinste, absolut ruhige Instrumentenbewegungen übertragen. Besonders bei komplexen Eingriffen – etwa an Prostata, Niere oder Harnblase – bietet diese Technik entscheidende Vorteile.

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Regierungsrat wählt Verena Nold Rebetez in den Spitalrat des Universitätsspitals Zürich

Der Regierungsrat hat ein neues Mitglied für den Spitalrat des Universitätsspitals Zürich (USZ) gewählt. Mit Verena Nold Rebetez konnte eine Person mit einem ausgewiesenen Leistungsausweis in verschiedenen Führungspositionen auf operativer und strategischer Ebene im Schweizer Gesundheitswesen gefunden werden. Die Wahl steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Kantonsrat. Mit Medienmitteilung vom 5. Mai 2026 hat das USZ über die Ergebnisse und den Bericht der vom Spitalrat in Auftrag gegebenen unabhängigen Untersuchungskommission (UK 16–20) informiert. Der Bericht hat offengelegt, dass die Vorkommnisse in der Klinik für Herzchirurgie in den Jahren 2016 bis 2020 wesentlich gravierender waren, als dies in den früheren externen Untersuchungsberichten festgestellt worden ist. Im Vorfeld der Publikation des Berichts haben die drei während des Untersuchungszeitraums 2016 bis 2020 im Spitalrat vertretenen Mitglieder, Regula Lüthi, Franz Hoffet und Franziska Mattes, mitgeteilt, dass sie per sofort zurücktreten, um so den Weg zu bereiten, damit das USZ und insbesondere der Spitalrat als oberstes strategisches Führungsorgan unbelastet in die Zukunft gehen kann. Da der Spitalrat gemäss Gesetz aus mindestens fünf stimmberechtigten Mitgliedern bestehen muss, hat der Regierungsrat bereits jetzt ein neues Spitalratsmitglied gewählt.

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BOOX Tappy: Neuer kabelloser Seitenumblätterer für komfortables E-Ink-Lesen

BOOX bringt ein kleines Gadget für noch mehr Komfort und Lesespass an den Start: den BOOX Tappy – einen kabellosen Seitenumblätterer, der das Lesen auf E-Ink-Geräten noch komfortabler und fliessender macht. Mit einem einfachen Tipp ermöglicht er müheloses Umblättern und Scrollen, sodass LeserInnen vollständig in Ihre Lektüre eintauchen können, ohne jemals nach dem Bildschirm greifen zu müssen.

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TV-Koch Björn Swanson spricht über Orijen, Hundeernährung und klare Produktküche

Nicht nur in der Berliner Gastronomie hat er sich einen Namen gemacht – viele kennen den 42-Jährigen auch aus Formaten wie The Taste und Kitchen Impossible. In seinem Berliner Restaurant „Norms“ setzt der Spitzenkoch auf klare Aromen und transparente Herkunft. Ausgleich findet Swanson auf langen Spaziergängen in der Döberitzer Heide. Immer dabei: mindestens einer seiner beiden Hunde. Marley und Chester begleiten ihn auch durch den Alltag und haben seinen Blick dafür geschärft, dass Qualität nicht am eigenen Teller endet. Genau hier setzt seine Zusammenarbeit mit Orijen an: Die kanadische Marke für Hunde- und Katzenfutter stellt tierisches Protein und das sogenannte „Ganze-Beute-Prinzip“ in den Mittelpunkt und verzichtet auf Füllstoffe. Anlässlich der Interzoo 2026 überträgt Swanson die Rezepturen für Vier- auf Bowls für Zweibeiner. Welche Rolle Ernährung für seine Familie im Alltag spielt und was ihn an Orijen überzeugt hat, erzählt er im Interview.

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