Bildung & Arbeit

Smartphone-Nutzung der Eltern kann Bindung und Wohlbefinden von Kindern belasten

Kinder und Jugendliche leiden nicht nur unter ihrer eigenen Bildschirmzeit. Eine neue Studie zeigt, dass auch die Smartphone-Nutzung der Eltern Auswirkungen auf die emotionale Entwicklung haben kann. Forscher warnen, dass häufige Ablenkung durch Mobiltelefone die Bindung zwischen Eltern und Kindern beeinträchtigen kann. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam des Center for Research and Innovation von Newport Healthcare in den USA. Die Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen Smartphone-Nutzung von Bezugspersonen und dem Bindungsverhalten von Jugendlichen.

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Bundesrat stärkt Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung in der Schweiz

Der Bundesrat hat die Prioritäten der Agenda Grundversorgung verabschiedet. Ziel ist es, den langfristigen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung in der Schweiz sicherzustellen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung des ärztlichen Nachwuchses sowie die Stärkung der hausärztlichen Versorgung durch neue Versorgungsmodelle und eine breitere Aufgabenverteilung. Die Agenda Grundversorgung wurde 2024 lanciert und gemeinsam mit rund 80 Organisationen und Akteuren des Gesundheitswesens weiterentwickelt. Ein Fachbericht definiert insgesamt 18 Massnahmen zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung in der Schweiz.

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Suva verstärkt Kontrollen zum Schutz von Arbeitern bei hohen Temperaturen

In den nächsten Tagen wird eine Phase mit Temperaturen von über 30 Grad im Schatten erwartet. Insbesondere bei schweren Arbeiten im Freien sind Schutzmassnahmen unerlässlich, um gesundheitlichen Problemen und körperlichen Schädigungen vorzubeugen. Die Suva wird bei ihren Kontrollen verstärkt darauf achten, ob die erforderlichen Schutzmassnahmen umgesetzt werden. Der Klimawandel und die steigenden Sommertemperaturen wirken sich zunehmend auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen im Freien sowie auf Arbeitszeiten und Arbeitsabläufe aus. Arbeitgebende sind gesetzlich verpflichtet, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen. Die Suva zeigt auf, welche Massnahmen dafür notwendig sind und appelliert an Unternehmen, diese rechtzeitig umzusetzen.

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Kinderschutz und Gesundheit: Sechs Kantone intensivieren ihre Zusammenarbeit

Das erste interkantonale Treffen der Westschweiz zum Thema Kinderschutz fand heute im Château Saint-Maire in Lausanne statt. Daran teil nahmen die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus den Kantonen Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Wallis und Waadt. Das Treffen bildet den Auftakt für einen regelmässigen Dialog zwischen den Westschweizer Kantonen, um die gemeinsamen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz von Minderjährigen besser zu bewältigen und die Fachpersonen in diesem Bereich zu unterstützen. Auf Einladung des Waadtländer Staatsrats Vassilis Venizelos nahmen die für den Jugendschutz zuständigen politischen Verantwortlichen sowie die Leiterinnen und Leiter der betroffenen kantonalen Stellen an diesem Treffen teil. Es wurde vom Département de la jeunesse, de l’environnement et de la sécurité (DJES) organisiert und ist Ausdruck eines gemeinsamen Willens, über gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren, bewährte Praktiken zu teilen und die Kinderschutzmassnahmen in der Westschweiz kohärenter zu gestalten, um Kinder besser zu schützen.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Radiologie für Schwerelosigkeit: Neue Partnerschaft zwischen Bern und Berlin

Das Universitätsinstitut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie des Inselspitals, Universitätsspital Bern und die Universität Bern gehen mit dem Zentrum für Weltraummedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin eine neue Kooperation ein. Gemeinsam wollen die Partner medizinische Bildgebung für extreme Bedingungen weiterentwickeln – von der Schwerelosigkeit im All bis hin zu abgelegenen Regionen auf der Erde. Gleichzeitig soll die Kooperation den Forschungs- und Medtech-Standort Bern stärken.

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Emmentaler Wirbelsäulenchirurg erhält Best Paper Award in Istanbul

Der „Best Paper Award“ im renommierten „Global Spine Journal“ geht an PD Dr. Sebastian Bigdon von der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental. Am Global Spine Congress 2026 in Istanbul, dem weltweit bedeutendsten Kongress für Wirbelsäulenchirurgie, wurde PD Dr. Sebastian Bigdon, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wird vom Global Spine Journal vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der internationalen Wirbelsäulenchirurgie.

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Neue Dreifachtherapie schützt Neugeborene vor gefährlicher Hirnhautentzündung

Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Der Erreger E. coli K1 gehört bei vielen Menschen zur normalen Darmflora und bleibt meist unauffällig. Bei der Geburt kann er auf das Neugeborene übertragen werden und gefährliche Hirnhautentzündungen auslösen.

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Neuer Chefarzt Radiologie am Spital Muri: Keivan Daneshvar übernimmt Leitung

Die Spitalleitung hat PD Dr. med. Keivan Daneshvar zum neuen Chefarzt Radiologie gewählt. Er tritt seine Funktion am 1. Dezember 2026 an und übernimmt die Nachfolge Dr. med. Dragoljub Pisteljic, der Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand treten und seine Tätigkeit als Chefarzt Radiologie abgeben wird.

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Ergonomie am Arbeitsplatz: Was die SUVA empfiehlt – und wie Betriebe davon profitieren

Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen nach langen Arbeitstagen – das sind keine Kleinigkeiten, sondern die häufigsten Ursachen für Arbeitsausfälle in Schweizer Betrieben. Die SUVA schätzt, dass Muskel-Skelett-Erkrankungen rund 30 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage verursachen. Das Gute: Die meisten dieser Probleme lassen sich durch eine konsequent ergonomisch gestaltete Betriebseinrichtung verhindern – mit überschaubarem Aufwand und messbarem Nutzen. Ergonomie ist die Wissenschaft von der Anpassung der Arbeit an den Menschen – nicht umgekehrt. Wer seinen Betrieb, sein Büro oder seinen Arbeitsplatz ergonomisch einrichtet, reduziert nicht nur Krankenstand und Unfallrisiko, sondern steigert nachweislich die Produktivität. Die SUVA belegt: Ergonomische Investitionen amortisieren sich in Schweizer Unternehmen im Durchschnitt innerhalb von zwei Jahren durch reduzierte Absenzen.

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Schulstress erkennen und begleiten: Was Eltern wissen müssen – mit Anlaufstellen

Schulstress bleibt in der Schweiz der grösste Stressfaktor für Jugendliche – das zeigt die zweite Pro Juventute Jugendstudie vom März 2026 klar. Über ein Drittel der Jugendlichen fühlt sich durch Prüfungen und Leistungsdruck belastet, bei jungen Frauen ist es fast jede zweite. Woran Eltern echten Schulstress erkennen, wie sie richtig reagieren – und wann professionelle Hilfe sinnvoll ist. Bauchschmerzen am Montagmorgen, ein Kind das nach der Schule still wird und nichts erzählt, häufige Kopfweh-Attacken ohne körperliche Ursache – Schulstress zeigt sich selten direkt. Kinder und Jugendliche sagen nicht „Ich bin überlastet." Sie zeigen es. Und oft merken Eltern es erst, wenn der Stress sich bereits über Wochen aufgestaut hat. Frühzeitiges Erkennen macht den entscheidenden Unterschied.

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KI erkennt Schmerzen künftig anhand kleinster Gesichtsbewegungen und Herzsignale

Forscher der Rutgers University messen Schmerzen künftig anhand winziger Gesichtsbewegungen, die selbst geübte Beobachter kaum wahrnehmen können. Eine speziell trainierte Software mit Künstlicher Intelligenz analysiert die Signale innerhalb weniger Sekunden. Das Forschungsteam um Elizabeth Torres und ihre Doktorandin Mona Elsayed verfolgt das Ziel, eine einheitliche Schmerzskala zu entwickeln. Da jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzschwelle besitzt, sollen körpereigene Signale künftig eine objektivere Bewertung ermöglichen.

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Weltweite Zunahme psychischer Erkrankungen belastet Wirtschaft und Gesellschaft

Fast 1,2 Milliarden Menschen leiden weltweit unter einer psychischen Erkrankung. Das sind fast doppelt so viele Betroffene wie noch 1990. Dieser starke Anstieg hat psychische Erkrankungen zur führenden Ursache von Behinderung gemacht, wie eine Studie des Institute for Health Metrics and Evaluation zeigt. Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit der University of Queensland durchgeführt. Demnach sind Personen zwischen 15 und 19 Jahren sowie Frauen überdurchschnittlich häufig betroffen.

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Versteckte Mehrarbeit und KI-Burnout belasten Fachkräfte zunehmend

Laut neuen Erkenntnissen des globalen Unternehmens für Talentlösungen Robert Walters geben 8 von 10 Berufstätigen an, dass sich ihr Aufgabenbereich in den letzten 12 Monaten inoffiziell erweitert hat. Die Kurzumfrage zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer nun zusätzliche Arbeitsaufgaben bewältigt, die aus gestiegenen Erwartungen in den letzten 12 Monaten resultieren, ohne dass dies offiziell anerkannt wird, ohne zusätzliche Bezahlung oder ohne Aufstiegsmöglichkeiten.

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20 Jahre BMI-Monitoring: Weniger Übergewicht bei Kindern in der Schweiz

Seit 20 Jahren analysiert Gesundheitsförderung Schweiz gemeinsam mit den schulärztlichen Diensten der Städte Bern und Zürich und des Kantons Basel-Stadt Daten zum Körpergewicht von Volksschülern auf verschiedenen Schulstufen. Die Jubiläumsausgabe des BMI-Monitorings zeigt: Der Anteil übergewichtiger und adipöser Schüler ist seit 2005 von rund 20 Prozent auf aktuell 15,5 Prozent gesunken – der tiefste Wert seit Beginn der Erhebungen. Dennoch bleibt Übergewicht ein relevantes Thema: Jeder sechste Schüler ist betroffen. Als das BMI-Monitoring im Schuljahr 2005/06 startete, war die Ausgangslage von deutlicher Besorgnis geprägt. International sprach die WHO bereits 1997 von einer „Epidemie der Adipositas“. Basel-Stadt berichtete beispielsweise über eine Verdoppelung des Anteils der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen zwischen den späten 1970er und den frühen 2000er Jahren. Gleichzeitig fehlten ausserhalb einzelner Städte systematisch erhobene Daten zu Kindern und Jugendlichen.

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Mehr als 3000 Menschen absolvieren Pflegeausbildung in der Zentralschweiz

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZGDK) traf sich unter dem Präsidium von Regierungsrat Damian Meier, SZ, am 18. Mai 2026 im Rathaus in Schwyz zu ihrer Frühjahrssitzung. Im Fokus der Sitzung standen eine Präsentation des Gesundheitsclusters Zentralschweiz sowie eine Übersicht über die laufenden Projekte von XUND. Im Rahmen der Sitzung vom 18. Mai 2026 befasste sich die ZGDK mit einer breiten Palette an Themen. Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktoren liessen sich über das Projekt „Gesundheitscluster Zentralschweiz“ informieren. Im Zentrum des Projekts steht die Idee, die Zusammenarbeit zwischen den drei Bildungs- und Forschungseinrichtungen in der Zentralschweiz – dem Bildungszentrum XUND, der Universität Luzern und der Hochschule Luzern – systematisch und kontinuierlich zu vertiefen, das heisst Synergien für die Ausbildung, Weiterbildung und Forschung zu nutzen, Angebote gemeinsam zu entwickeln und auf diesem Weg einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz zu leisten.

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Behinderung ist keine Schwäche: Warum Unternehmen endlich umdenken müssen

Der Arbeitsmarkt hat kein Talentproblem. Er hat ein Wahrnehmungsproblem. Noch nie wurde so laut über Fachkräftemangel gesprochen wie heute. Unternehmen suchen verzweifelt nach Mitarbeitenden, Teams arbeiten am Limit und ganze Branchen geraten zunehmend unter Druck. Gleichzeitig geschieht etwas, das kaum jemand offen ausspricht: Tausende qualifizierte Menschen bleiben für Unternehmen unsichtbar, obwohl sie arbeiten wollen, Verantwortung übernehmen möchten und wertvolle Fähigkeiten mitbringen.

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Gesundheit Sprechstunde lanciert neues Schweizer Magazin für Medizin und Prävention

Mit der „Gesundheit Sprechstunde“ lanciert die zur Medienart Gruppe zugehörige Gesundheit Sprechstunde GmbH im Mai 2026 ein neues Schweizer Gesundheitsmagazin. Das Format erscheint als Heft-in-Heft in den Zeitschriften „annabelle“ und „Zeitlupe“ sowie digital auf gesundheit-sprechstunde.ch. Die „Gesundheit Sprechstunde“ richtet sich an Leserinnen und Leser, die medizinische Themen verständlich, fundiert und praxisnah aufbereitet erhalten möchten. Das Magazin verbindet medizinische Expertise mit alltagsnahen Erklärungen und persönlichen Geschichten. Im Zentrum stehen Krankheitsbilder, Prävention, Therapien sowie Orientierung im Gesundheitswesen – nahbar und verständlich erklärt von namhaften Expertinnen und Experten aus der Schweiz.

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