Mehr als 3000 Menschen absolvieren Pflegeausbildung in der Zentralschweiz
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein Arbeitswelt Ausbildung & Studium Beruf Bildung Bildung & Arbeit businessaktuell.ch contentmarketing.ch Dienstleistungen Experten Gesundheit hospital.ch Innovation Krankheiten Magazine Management Marketing Marketing Medizin nachrichtenticker.ch News People Personal Pflege Projekte Regionen Schweiz Service Spitäler Themen Unternehmen xund24.ch Ⳇ Verbreitung
Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZGDK) traf sich unter dem Präsidium von Regierungsrat Damian Meier, SZ, am 18. Mai 2026 im Rathaus in Schwyz zu ihrer Frühjahrssitzung. Im Fokus der Sitzung standen eine Präsentation des Gesundheitsclusters Zentralschweiz sowie eine Übersicht über die laufenden Projekte von XUND.
Im Rahmen der Sitzung vom 18. Mai 2026 befasste sich die ZGDK mit einer breiten Palette an Themen. Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktoren liessen sich über das Projekt „Gesundheitscluster Zentralschweiz“ informieren. Im Zentrum des Projekts steht die Idee, die Zusammenarbeit zwischen den drei Bildungs- und Forschungseinrichtungen in der Zentralschweiz – dem Bildungszentrum XUND, der Universität Luzern und der Hochschule Luzern – systematisch und kontinuierlich zu vertiefen, das heisst Synergien für die Ausbildung, Weiterbildung und Forschung zu nutzen, Angebote gemeinsam zu entwickeln und auf diesem Weg einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz zu leisten.
Die entwickelten Produkte und Aktivitäten richten sich dabei konsequent auf den Bedarf der Gesundheitsbetriebe, Unternehmen und weiterer wichtiger Akteure wie Gemeinden und Kantone im Gesundheitsbereich aus.
Weiter liess sich die Konferenz über die laufenden Projekte von XUND informieren. XUND ist es 2025 dank einer Vielzahl an Massnahmen in Zusammenarbeit mit den Betrieben und Branchen sowie mit der Unterstützung der Kantone gelungen, die Beliebtheit der Pflegeberufe weiter zu steigern. In der Zentralschweiz befinden sich erstmals insgesamt über 3’000 Personen gleichzeitig in Ausbildung für einen Pflegeberuf.
Weitere von XUND vorangetriebene Projekte sind etwa der Aktionsplan BerufsmarketingPLUS 2024–2029, Projekte im Rahmen der Pflegeinitiative und die digitale Transformation. Zu einem weiteren Schwerpunkt zählt zudem die konsequente Weiterentwicklung der Bildungsangebote.
Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren nahmen den Kurzbericht 2026 zum Projekt „Förderung der Berufe in der Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege“ zur Kenntnis. Sie stellten fest, dass bei der Anästhesiepflege die Anzahl der Studierenden seit 2021 um gut 61 Prozent zugenommen hat, womit das Ausbauziel klar übertroffen wurde.
Einen Anstieg verzeichnete ebenfalls die Intensivpflege. Noch deutlich unter dem Zielwert liegt die Notfallpflege. Die ZGDK sieht in diesem Bereich grosses Potenzial für zusätzliche Weiterbildungen.
Im Bericht wird den Spitälern empfohlen, die Weiterbildungstätigkeit zu erhöhen oder auf hohem Niveau aufrechtzuerhalten und Massnahmen umzusetzen, die die Verweildauer im Beruf erhöhen und Einstiegshürden abbauen.
Quelle: Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz ZGDK
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