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Retro-Videospiel hilft Schlaganfall-Patienten, Armfunktion deutlich zu verbessern

Ein Videospiel von Forschern der Northwestern University im Stil der 1990er-Jahre hilft Überlebenden eines chronischen Schlaganfalls dabei, die verlorene Armfunktion wiederzuerlangen. Dafür tragen sie ein kleines Gerät auf ihrem beeinträchtigten Arm und nutzen einen Laptop. Mit den Armmuskeln werden Aufgaben wie das Fliegen eines Helikopters absolviert. Ziel ist es, ein sich bewegendes Ziel zu treffen. Somit werden die Armmuskeln und die unkoordinierten Bewegungssignale des Gehirns voneinander getrennt. Die Muskeln können wieder unabhängig voneinander arbeiten.

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Gesund essen im Alter: Mit Protein, Bewegung und Vitamin D fit und selbstständig bleiben

Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Körper. Muskelmasse nimmt langsam ab, der Energiebedarf sinkt und auch Hunger- und Durstgefühl werden oft weniger zuverlässig wahrgenommen. Welche Anpassungen in der Ernährung sinnvoll sind und worauf es besonders ankommt. Diese Veränderungen gehören zum natürlichen Alterungsprozess, können aber Auswirkungen auf deine Kraft, Knochengesundheit und dein allgemeines Wohlbefinden haben. Die gute Nachricht: Mit einer gezielt angepassten Ernährung und regelmässiger Bewegung kannst du viel für deine Gesundheit und Selbstständigkeit im Alter tun.

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Mini-Roboter für Chirurgie und Biopsien arbeitet ohne Motor nur mit Magnetfeldern

Forscher der Nanyang Technological University (NTU) haben einen nur 4,4 Millimeter grossen Roboter für OPs und Biopsien entwickelt, der das dabei gewonnene Material aus dem Körper abtransportiert, Medikamente dorthin bringt, wo sie wirken sollen, und therapeutische Wärme erzeugt. Laut dem NTU-Team um Lum Guo Zhan schafft der Roboter das alles, obwohl er weder einen Motor besitzt noch eine Energieversorgung. Er wird von aussen durch magnetische Kräfte gesteuert, sodass er seinen Weg durch den Körper bis zum Ziel zurücklegen und – dort angekommen – seinen Auftrag erfüllt.

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Dr. med. Samuel Schmid wird neuer Klinikleiter Orthopädie im Oberwallis

Das Spitalzentrum Oberwallis SZO ernennt Dr. med. Samuel Schmid per 1. Dezember 2026 zum Klinikleiter der Klinik Orthopädie / Traumatologie. Mit seiner ausgewiesenen fachlichen Expertise und langjährigen klinischen Erfahrung übernimmt er die medizinische und strategische Leitung der orthopädischen Versorgung im Oberwallis. Er tritt die Nachfolge von Dr. med. Andreas Ottersbach an, der sich für eine Frühpensionierung entschieden hat.

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Radiologie für Schwerelosigkeit: Neue Partnerschaft zwischen Bern und Berlin

Das Universitätsinstitut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie des Inselspitals, Universitätsspital Bern und die Universität Bern gehen mit dem Zentrum für Weltraummedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin eine neue Kooperation ein. Gemeinsam wollen die Partner medizinische Bildgebung für extreme Bedingungen weiterentwickeln – von der Schwerelosigkeit im All bis hin zu abgelegenen Regionen auf der Erde. Gleichzeitig soll die Kooperation den Forschungs- und Medtech-Standort Bern stärken.

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Emmentaler Wirbelsäulenchirurg erhält Best Paper Award in Istanbul

Der „Best Paper Award“ im renommierten „Global Spine Journal“ geht an PD Dr. Sebastian Bigdon von der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental. Am Global Spine Congress 2026 in Istanbul, dem weltweit bedeutendsten Kongress für Wirbelsäulenchirurgie, wurde PD Dr. Sebastian Bigdon, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wird vom Global Spine Journal vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der internationalen Wirbelsäulenchirurgie.

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Neue Immuntherapie aktiviert gezielt T-Zellen gegen fortgeschrittene solide Tumoren

Als Teil einer klinischen Studie hat die Early Clinical Trial Unit der NCT/UCC Dresden erstmals die Immuntherapie IMA401 bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren getestet. Bei IMA401 handelt es sich um einen sogenannten „Bispecific T-cell Engager“, der Krebszellen mit T-Zellen verbindet und so das Immunsystem direkt für die Bekämpfung des Tumors aktiviert. Details sind in „Nature Medicine“ nachzulesen. Um das zu erreichen, bindet sich das Molekül gleichzeitig an zwei Ziele an: Ein Protein, das in den Tumorzellen produziert wird, sprich das Tumorantigen MAGEA4/8, und ein Molekül auf der Oberfläche der Immunzellen des Körpers. Diese Immunzellen, die T-Lymphozyten, werden dadurch direkt zu den Positionen der Tumore gelenkt und aktiviert, damit sie die Krebszellen zerstören.

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Neue Dreifachtherapie schützt Neugeborene vor gefährlicher Hirnhautentzündung

Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Der Erreger E. coli K1 gehört bei vielen Menschen zur normalen Darmflora und bleibt meist unauffällig. Bei der Geburt kann er auf das Neugeborene übertragen werden und gefährliche Hirnhautentzündungen auslösen.

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Neuer Chefarzt Radiologie am Spital Muri: Keivan Daneshvar übernimmt Leitung

Die Spitalleitung hat PD Dr. med. Keivan Daneshvar zum neuen Chefarzt Radiologie gewählt. Er tritt seine Funktion am 1. Dezember 2026 an und übernimmt die Nachfolge Dr. med. Dragoljub Pisteljic, der Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand treten und seine Tätigkeit als Chefarzt Radiologie abgeben wird.

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Wer nicht raucht, kann über 500’000 Euro Vermögen aufbauen

Würden Raucher die für Zigaretten und Co in 30 Jahren ausgegebenen rund 186’000 Euro stattdessen in einen ETF-Sparplan investieren, könnten sie mehr als eine halbe Mio. Euro Depotvermögen ansparen. Das zeigen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai. „Für einen möglichst effektiven Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs die beste Wahl. Dabei werden Dividenden nicht ausgeschüttet, sondern gleich wieder in neue ETF-Anteile investiert. So entfaltet der Zinseszins-Effekt seine volle Wirkung“, unterstreicht Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.

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Spitalaufenthalt: Was einpacken, was mitbringen – und was besser zuhause bleibt

Ein Spitalaufenthalt kommt manchmal überraschend – und manchmal ist er seit Wochen geplant. In beiden Fällen macht eine gute Vorbereitung den Unterschied. Wer weiss, was er einpacken soll, welche Dokumente er mitbringen muss und was er besser zuhause lässt, erlebt seinen Aufenthalt entspannter. Dieser Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen – zusammengestellt aus den offiziellen Empfehlungen Schweizer Spitäler und Krankenkassen.

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Mobiler PINK CUBE fordert flächendeckende Brustkrebs-Früherkennungsprogramme

Brustkrebs-Früherkennungsprogramme können Leben retten. Doch das Wissen darüber ist unzureichend und der Zugang zu solchen Programmen ist kantonal ungleich geregelt. Um darauf aufmerksam zu machen, unterstützt die Krebsliga den PINK CUBE: Der leuchtend pinke Container rollt durch die Schweiz und bringt Brustkrebsvorsorge direkt zu den Menschen. Der Auftakt der Roadshow fand heute in Zürich statt.

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Schulstress erkennen und begleiten: Was Eltern wissen müssen – mit Anlaufstellen

Schulstress bleibt in der Schweiz der grösste Stressfaktor für Jugendliche – das zeigt die zweite Pro Juventute Jugendstudie vom März 2026 klar. Über ein Drittel der Jugendlichen fühlt sich durch Prüfungen und Leistungsdruck belastet, bei jungen Frauen ist es fast jede zweite. Woran Eltern echten Schulstress erkennen, wie sie richtig reagieren – und wann professionelle Hilfe sinnvoll ist. Bauchschmerzen am Montagmorgen, ein Kind das nach der Schule still wird und nichts erzählt, häufige Kopfweh-Attacken ohne körperliche Ursache – Schulstress zeigt sich selten direkt. Kinder und Jugendliche sagen nicht „Ich bin überlastet." Sie zeigen es. Und oft merken Eltern es erst, wenn der Stress sich bereits über Wochen aufgestaut hat. Frühzeitiges Erkennen macht den entscheidenden Unterschied.

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KI erkennt Schmerzen künftig anhand kleinster Gesichtsbewegungen und Herzsignale

Forscher der Rutgers University messen Schmerzen künftig anhand winziger Gesichtsbewegungen, die selbst geübte Beobachter kaum wahrnehmen können. Eine speziell trainierte Software mit Künstlicher Intelligenz analysiert die Signale innerhalb weniger Sekunden. Das Forschungsteam um Elizabeth Torres und ihre Doktorandin Mona Elsayed verfolgt das Ziel, eine einheitliche Schmerzskala zu entwickeln. Da jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzschwelle besitzt, sollen körpereigene Signale künftig eine objektivere Bewertung ermöglichen.

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Weltweite Zunahme psychischer Erkrankungen belastet Wirtschaft und Gesellschaft

Fast 1,2 Milliarden Menschen leiden weltweit unter einer psychischen Erkrankung. Das sind fast doppelt so viele Betroffene wie noch 1990. Dieser starke Anstieg hat psychische Erkrankungen zur führenden Ursache von Behinderung gemacht, wie eine Studie des Institute for Health Metrics and Evaluation zeigt. Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit der University of Queensland durchgeführt. Demnach sind Personen zwischen 15 und 19 Jahren sowie Frauen überdurchschnittlich häufig betroffen.

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Spital Muri: Gesamterneuerungswahlen im Stiftungsrat im Juni 2026

Im Stiftungsrat des Spitals Muri stehen Neuwahlen an. Stiftungsratspräsidentin Sabina Rüttimann sowie die beiden langjährigen Stiftungsräte Thomas Aeschmann und Dr. med. Roli Schumacher werden nicht mehr zur Wahl antreten. Die Stifterversammlung wird das neue Präsidium sowie neue Mitglieder im Juni 2026 wählen. Ab 1. Juli 2026 startet der neu gewählte Stiftungsrat unter einem neuen Präsidium. Nach 19 Jahren Mitgliedschaft im Stiftungsrat, davon 16 Jahre als Vorsitzende des strategischen Gremiums, wird Stiftungsratspräsidentin Sabina Rüttimann ihr Amt Mitte 2026 in neue Hände legen. „Mein Engagement für das Spital Muri war mir stets eine Herzensangelegenheit und es war mir eine grosse Ehre, dem Spital Muri dienen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass auch der künftige Stiftungsrat stets das Wohl des Spitals Muri konsequent in das Zentrum seiner Überlegungen und Entscheide stellen wird“, so Sabina Rüttimann.

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Versteckte Mehrarbeit und KI-Burnout belasten Fachkräfte zunehmend

Laut neuen Erkenntnissen des globalen Unternehmens für Talentlösungen Robert Walters geben 8 von 10 Berufstätigen an, dass sich ihr Aufgabenbereich in den letzten 12 Monaten inoffiziell erweitert hat. Die Kurzumfrage zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer nun zusätzliche Arbeitsaufgaben bewältigt, die aus gestiegenen Erwartungen in den letzten 12 Monaten resultieren, ohne dass dies offiziell anerkannt wird, ohne zusätzliche Bezahlung oder ohne Aufstiegsmöglichkeiten.

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20 Jahre BMI-Monitoring: Weniger Übergewicht bei Kindern in der Schweiz

Seit 20 Jahren analysiert Gesundheitsförderung Schweiz gemeinsam mit den schulärztlichen Diensten der Städte Bern und Zürich und des Kantons Basel-Stadt Daten zum Körpergewicht von Volksschülern auf verschiedenen Schulstufen. Die Jubiläumsausgabe des BMI-Monitorings zeigt: Der Anteil übergewichtiger und adipöser Schüler ist seit 2005 von rund 20 Prozent auf aktuell 15,5 Prozent gesunken – der tiefste Wert seit Beginn der Erhebungen. Dennoch bleibt Übergewicht ein relevantes Thema: Jeder sechste Schüler ist betroffen. Als das BMI-Monitoring im Schuljahr 2005/06 startete, war die Ausgangslage von deutlicher Besorgnis geprägt. International sprach die WHO bereits 1997 von einer „Epidemie der Adipositas“. Basel-Stadt berichtete beispielsweise über eine Verdoppelung des Anteils der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen zwischen den späten 1970er und den frühen 2000er Jahren. Gleichzeitig fehlten ausserhalb einzelner Städte systematisch erhobene Daten zu Kindern und Jugendlichen.

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