Kantonsspital Uri: Wohlfühlarchitektur und moderne Medizin im Herzen der Zentralschweiz

Wer im Kanton Uri medizinische Hilfe braucht, findet sie in Altdorf – im Kantonsspital Uri (KSU). Das Spital versorgt die rund 38’500 Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons mit einer breiten medizinischen Grundversorgung, rund um die Uhr, stationär und ambulant. Seit dem Bezug des modernen Neubaus im Sommer 2022 steht der Bevölkerung eine der zeitgemässesten Spitalinfrastrukturen der Zentralschweiz zur Verfügung.

Das Kantonsspital Uri ist eine selbständige Unternehmung des öffentlichen Rechts. Sein Auftrag ist im Gesetz über das Kantonsspital Uri sowie im Leistungsauftrag des Landrates verankert: bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige Spitalversorgung zu tragbaren Kosten – für alle Urnerinnen und Urner.

Medizinisches Angebot: Breit aufgestellt

Das KSU bietet als Akutspital eine erweiterte medizinische Grundversorgung an. Zum Leistungsangebot gehören unter anderem Innere Medizin mit den Fachbereichen Kardiologie, Neurologie, Onkologie, Pneumologie und Nephrologie, chirurgische Fächer wie Orthopädie und Traumatologie, Gefäss- und Venenchirurgie, Kniechirurgie sowie Schulter- und Ellenbogenchirurgie. Dazu kommen Gynäkologie und Geburtshilfe, Radiologie, Endoskopie, Anästhesie sowie eine Klinik für multimodale Schmerztherapie, die in den letzten Jahren neu aufgebaut wurde. Ergänzt wird das Angebot durch Physiotherapie, Ernährungs- und Diabetesberatung sowie einen Rettungsdienst.

Für spezialisierte Behandlungen, die das KSU nicht selbst anbieten kann, arbeitet das Spital eng mit dem Luzerner Kantonsspital zusammen. Die Kooperation mit dem Zentrumsspital ist fester Bestandteil der Strategie und sichert den Urnerinnen und Urnern auch bei komplexen Fällen eine nahtlose Weiterversorgung.



Neubau im Herzen von Altdorf

Der Um- und Neubau des Kantonsspitals Uri ist das grösste Hochbauprojekt, das der Kanton Uri je realisiert hat. Nach rund dreijähriger Bauzeit konnte der Neubau im Juli 2022 termingerecht bezogen werden. Das Projekt wurde von der Urner Bevölkerung mit 85,5 Prozent Ja-Stimmen im Jahr 2017 deutlich unterstützt.

Das Konzept der Healing Architecture prägt den gesamten Neubau: viel Tageslicht, offene Räume, natürliche Materialien und begrünte Flächen schaffen eine wohltuende Atmosphäre für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher. Im neuen Spital gibt es ausschliesslich Einzel- und Zweibettzimmer – Mehrbettzimmer gehören der Vergangenheit an. Drei hochmoderne Operationssäle stellen eine qualitativ hochwertige und patientenorientierte Versorgung sicher.

Nach 25 Jahren intensiver Nutzung wurde zudem das ehemalige Haus B umfassend saniert. Im Oktober 2024 konnten die neuen Räume bezogen werden. Im Erdgeschoss befinden sich die Dialyse sowie Seminarräume, im ersten Obergeschoss die medizinischen Abteilungen wie Kardiologie, Endoskopie, Neurologie, Onkologie sowie die Ernährungs- und Diabetesberatung. Ebenfalls saniert wurde das historische Alte Spital (Haus C), das vor 150 Jahren als Ursprung des heutigen KSU gilt.

Besonderheiten: Dachgarten, Physiotherapie und Kunst

Eine Besonderheit ist der alpine Dachgarten auf dem Neubau: Hier wachsen Alpenblumen und sogar Alpenrosen. Im Spitalgarten wurde bewusst auf einheimische Pflanzenarten gesetzt. Die neue Physiotherapie verfügt über modern ausgestattete Behandlungsräume, einen Bewegungsgarten, eine Tartanbahn sowie ein Therapiebad. Auch die Tradition von „Kunst am Bau» wird im neuen KSU weitergeführt – Werke von drei Künstlerinnen und Künstlern prägen Gebäude und Aussenanlage.

Video-Tipp: Baureportage Neubau Kantonsspital Uri

Wie entsteht ein modernes Spital? Diese Baureportage zeigt den Rohbau des neuen Kantonsspitals Uri und gibt einen Einblick in das grösste Hochbauprojekt der Urner Geschichte.



Fazit

Das Kantonsspital Uri ist weit mehr als ein Regionalspital. Mit dem modernen Neubau, einem breiten medizinischen Fächerangebot und der engen Kooperation mit dem Luzerner Kantonsspital bietet es der Bevölkerung des Kantons Uri eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung – persönlich, zuverlässig und nah.

 

Bildquelle: Philipp Ochsner/Polizei.news

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