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Stürze im Haushalt vermeiden: Stolperstellen und Licht gezielt prüfen

Ein aufstehender Teppichrand, ein Ladekabel im Durchgang oder eine schlecht erkennbare Treppenstufe können im vertrauten Zuhause zur Sturzgefahr werden. Viele solcher Risiken lassen sich mit überschaubaren Veränderungen reduzieren. Entscheidend ist, Boden, Beleuchtung und alltägliche Bewegungsabläufe gemeinsam zu betrachten. Ein Rundgang durch die Wohnung hilft, Schwachstellen systematisch zu erkennen. Dabei zählt nicht allein der aufgeräumte Zustand am Nachmittag: Auch der nächtliche Weg ins Bad, das Heimkommen mit Einkaufstaschen oder die frisch gereinigte Küche gehören zur Prüfung. Besonders wirksam sind Lösungen, die im täglichen Gebrauch bestehen bleiben.

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Notfall zu Hause: Kontakte, Medikamente und wichtige Angaben ordnen

Bei einem medizinischen Notfall zu Hause müssen Angehörige manchmal Auskunft geben, obwohl sie selbst unter Stress stehen. Welche Medikamente werden eingenommen? Wer soll verständigt werden? Wo liegt die Patientenverfügung? Eine übersichtliche, aktuelle Ablage erleichtert solche Antworten. Entscheidend sind wenige verlässliche Angaben, ein bekannter Aufbewahrungsort und klare Absprachen im Haushalt. Eine Notfallmappe lässt sich ohne aufwendiges Ordnungssystem zusammenstellen. Sie verbindet eine kurze Übersicht mit den wichtigsten medizinischen Unterlagen und einer erreichbaren Kontaktperson. Dabei bleibt die Reihenfolge im Ernstfall eindeutig: Bei akuter Lebensgefahr hat der Notruf Vorrang. Das Suchen nach Dokumenten darf die Alarmierung und notwendige Hilfe nicht verzögern.

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